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filmnews: New Line vs. Jackson: Die nächste Runde der Schlammschlacht - Meldung vom 12.01.2007

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New Line Cinema ist eine us-amerikanische Filmproduktions- und Vetriebsgesellschaft und eines von sieben eigenständigen Unternehmen innerhalb des Time-Warner-Konzerns.
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Peter Jackson
Foto: Wie es aussieht, geht der Kampf um Mittelerde (beziehungsweise um den "Hobbit") zwischen Peter Jackson und New Line in die nächste Runde. SciFi Wire berichtet von einem Gespräch mit Robert Shaye, dem Chef der Produktionsfirma, die zusammen mit Peter Jackson den "Herr der Ringe" auf die Leinwand gebracht hatte. Demnach hat Shaye gesagt, das Studio werde weder bei diesem noch bei irgendeinem anderen Film jemals wieder mit Jackson zusammenarbeiten.

Robert Shaye
Foto: Konkret geht es zwischen den beiden Parteien um Geld – und nicht gerade um wenig! Shaye sagte: "Ich werde keinen Film zusammen mit jemandem machen, der mich verklagt. [...] Er hat bisher eine Viertelmilliarde Dollar bekommen, und dieser Kerl, der eine Viertelmilliarde Dollar erhalten hat, wendet sich ab, und weigert sich, mit uns zu reden, bis wir seinen Forderungen nachgeben. [...] Er will weitere 100 oder 50 Millionen Dollar haben, oder worauf auch immer er uns verklagt."

Außerdem sagte Shaye, er sei verletzt, weil offenbar aufgrund Jacksons Klage viele Schauspieler aus der Trilogie nicht bei der Feier zum 40. Geburtstag von New Line erschienen seien. Wer auch immer in dieser Sache vor Gericht Recht bekommen wird – wir wollen hier keine Spekulationen zu diesem Thema anstellen – eine Sache scheint relativ sicher zu sein: Falls der "Hobbit" wirklich von New Line verfilmt werden sollte, dann wohl mit einem anderen Regisseur als Jackson auf dem Regiestuhl, denn die Situation zwischen ihm und dem Studio scheint festgefahren zu sein, und die Filmrechte zu diesem Buch von J.R.R. Tolkien sind – wie die Firma vor einiger Zeit anmerkte – zeitlich begrenzt. Schade, sehr schade!

Mittlerweile hat sich Jackson über seine neuseeländische Firma Wingnut zu den Vorwürfen geäussert. Er habe die Diskussion mit New Line über die Streitigkeiten bezüglich ausstehender Zahlungen für "Die Gefährten" gesucht, doch das Studio sei bis jetzt unkooperativ gewesen. Deshalb habe er sich gezwungen gesehen, mit dem Thema vor Gericht zu gehen, um Einsicht in die Bücher zu erhalten. Ausserdem bedauere Jackson, dass Robert Shaye die Sache nun persönlich werden lässt. Wie auch immer der Streit ausgehen mag, falls New Line den Film nicht bald realisiert, fallen die Rechte wieder an Saul Zaentz, und der hat bereits vor einiger Zeit verlauten lassen, dass er sich nur Pete Jackson als Regisseur eines "Hobbit"-Films vorstellen könne.

Weitere Informationen:
Fotos: New Line Cinema, Wikipedia
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