Ein Remake ist eine Neuverfilmung eines bereits existierenden, meist mehrere Jahrzehnte älteren Films.
Sehr freies
Remake des (fast) gleichnamigen Thrillers "
The Day of the Jackal" von 1973, der wiederum auf einen Roman von
Frederick Forsyth basiert. Der Ort der Handlung und die Hintergründe der Figuren wurden komplett ausgetauscht. Die beiden Hauptdarsteller
Bruce Willis und
Richard Gere sagten nach den Dreharbeiten zu diesen Film übrigens, das sie nie wieder miteinander arbeiten wollen.
Das ist für den unterkühlten Thriller aber kein Manko: Der von Willis gespielte Hochleistungskiller und der von Gere verkörperte Ex-IRA-Scharfschütze haben sich im Verlauf der Handlung ohnehin nicht viel zu sagen. Wenn sie dann doch mal direkt aufeinandertreffen, fliegen die Fetzen bzw. die Kugeln. Durch das enge Zeitfenster optional eingeengt, strebt die Handlung stringent und ohne unnötige Subplots auf ihr Finale zu. Es ist natürlich zu erwarten, dass der Schakal erst ganz am Ende gestoppt wird (oder eben auch nicht). Wie geschickt sich der blondierte Kaltblütler aber ins Herz des Feindes vorarbeitet, ist ausgezeichnet gelöst und läßt, ebenso wie sämtliche Darstellerleistungen, kaum Wünsche offen.
Regisseur Michael Caton-Jones und sein Team hätten bei diesen Film einige Dinge noch etwas besser, vieles aber auch deutlich schlechter machen können. Ein guter Film.