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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'Meine Braut, ihr Vater und ich'

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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann
veröffentlicht am 24.11.2000
90%
Greg will seiner Freundin Pam einen Heiratsantrag machen, aber der Weg zur Hand der Braut führt über die Zustimmung des Brautvaters - und der ist nun wirklich nicht leicht davon zu überzeugen, daß Greg der richtige Lebensgefährte für seine Tochter ist.

Genau in dem Moment, in dem Greg (Ben Stiller) seine Angebetete Pam (Teri Polo) um ihre Hand bitten will, klingelt bei ihr das Telefon. Am anderen Ende: ihre Schwester, die Pam erzählt, daß sie demnächst heiraten wird, und daß ihr Freund bei ihrem Vater um ihre Hand angehalten hat. Greg denkt sich: "was der kann, kann ich auch", und beschließt, ebenfalls bei Pams Vater vorzusprechen.
Bald ist es auch so weit: Pam und Greg machen sich auf den Weg zu ihren Eltern. Dort muß Greg ziemlich schnell feststellen, daß Jack (Robert De Niro), der Brautvater, nicht besonders gut auf ihn zu sprechen ist. Dazu kommt noch, daß der Möchtegern-Bräutigam auch alles versucht, um Jack zu gefallen - und das hat fatale Folgen. So richtig interessant wird es als Greg herausfindet, daß Jack keineswegs ein pensionierter Florist ist, sondern daß er vielmehr bei der CIA dafür zuständig war Doppelagenten zu entlarven. Es ist unmöglich diesen Mann anzulügen, ohne daß er es merkt. Na dann ... Alles Gute, Greg!

So langsam kann man sich an Robert De Niro im Komödiantenfach wirklich gewöhnen, auch wenn das noch vor wenigen Jahren niemand ernsthaft für möglich gehalten hätte, aber es hat ja auch schon in "Reine Nervensache" ganz gut geklappt.
Die Kombination der Hauptdarsteller und des Regisseurs lies es aber auch vorab schon fast unmöglich erscheinen, daß bei diesem Projekt etwas schiefgehen könnte. Ben Stiller hat schon in "Verrückt nach Mary", mit dem man "Meine Braut, ihr Vater und ich" durchaus vergleichen kann, gezeigt, daß er das Publikum zum Lachen bringen kann, genau wie Jay Roach als Regisseur der beiden "Austin Powers" Filme.
Auszusetzen gibt es an diesem Film so gut wie nichts, lediglich an einigen wenigen Stellen sind etwas zu viele Slapstickelemente im Spiel, die allerdings gar nicht nötig gewesen wären, da die Situationskomik in diesem Film völlig ausreicht. Viel Spaß beim Ansehen!

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