foyer - hier geht's zur startseite... die aktuellen kinocharts für Deutschland und USA aktuelle Meldungen aus der Kinowelt die aktuellen Kino-Starttermine fü Deutschland kinoprogramm unsere aktuellen kritiken heimkino - aktuelle DVD-Termine directory - Stöbere in unserer Datenbank background - Informationen rund um zelluloid.de
zelluloid

Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi Odyssee'

WERBUNG
Partner von Fantastic Zero
Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann
veröffentlicht am 01.11.2000
75%
Drei Strafgefangene auf der Flucht und der Suche nach einem Schatz, mit dem sie bis ans Ende ihrer Tage ausgesorgt hätten, so sie ihn denn finden. Doch auf dem Weg zum großen Geld stellen sich ihnen diverse Hindernisse in den Weg.

Der Ausbruch aus dem Gefangenenlager war für Ulysses (George Clooney) und seine beiden Begleiter Pete (John Turturro) und Delmar (Tim Blake Nelson), an die er gefesselt ist, noch der einfachste Teil ihres Plans. Jetzt wollen die drei, immer noch aneinandergekettet, den Weg zu einem großen Schatz antreten, der Beute aus Ulysses letztem Raubzug. Doch der Weg ist weit, und nicht nur das wachsame Gesetz ist hinter dem entsprungenen Trio her, sondern auch sondern auch diverse andere seltsame Gestalten, zum Beispiel Politiker und sagenumwobene Sirenen, die die Männer in ihren Bann ziehen wollen. Auch ein Zusammentreffen mit dem Ku-Klux-Klan, wo sie einen Freund aus den Klauen der Kapuzenträger retten müssen, steht auf dem Programm. Ganz nebenbei ist Ulysses auch noch auf der Suche nach seiner Gattin und seinen Kindern, die aber mit ihm nichts mehr zu tun haben wollen.

Ich bin mir nicht ganz sicher, welches Verhältnis die Coens zu den amerikanischen Südstaaten haben, einerseits lebt der Film von landschaftlich schönen Aufnahmen, auf der anderen Seite aber sind die Menschen, die dort leben, ziemlich skurril (um es einmal sachte auszudrücken), und die filmische Umsetzung der Beobachtung dieser Menschen nicht gerade nett.
"O Brother, Where Art Thou" ist einerseits nett anzusehen und auch witzig aufgebaut, dennoch erscheint die Anlehnung an die Odyssee von Homer doch eher als Alibi zu sein, um diverse Ereignisse unterbringen zu können. Mit anderen Filmen wie "Fargo" oder "The Big Lebowski" kann sich dieser Film leider nicht messen, nicht zuletzt auch deswegen, weil der Hauptdarsteller George Clooney irgendwie nicht so recht in den Film passen will, für Freunde der Coens ist der Film aber dennoch sehenswert, alleine schon wegen der Bilder.

War diese Kritik hilfreich?
1 von 4 Besuchern fand diese Kritik hilfreich.
 
weitere Kritiken zu diesem Film
01.11.2000Alexander "Heinz" Jachmann
75%
22.12.2008Timo Kiessling
60%
11.06.2010Jonas Keller
80%
Eigene Kritik schreiben
Weitere Kritiken in der aktuellen Übersicht oder im Archiv
 
 Teil der "Idioten-Trilogie" der Coen-Brüder 
 O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi Odyssee (2000)  
 Ein (un)möglicher Härtefall (2003)  
 Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger? (2008)  
 
zelluloid - Navigationselement
WERBUNG