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Kritik von Denis Hoffmann zu 'Asterix & Obelix gegen Caesar'

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Asterix & Obelix gegen Caesar
Poster zu "Asterix & Obelix gegen Caesar"Originaltitel: Astérix et Obélix contre César

Kinostart Deutschland: 18.03.1999

Komödie, Comicverfilmung

Deutschland, Frankreich, Italien 1999, ca. 109 min.

FSK: ab 6
Läuft im Kino
» Auszeichnungen
» Trailer
Kritik von Denis Hoffmann
Wir befinden uns im Jahr 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Die fröhlichen und rauflustigen Gallier fürchten sich eigentlich nur vor einem - daß ihnen der Himmel auf den Kopf fällt.
   Wer kennt sie nicht, die berühmte Einleitung der französischen Kultcomics. Natürlich dürften auch die beiden Titelhelden bei Jung und Alt bekannt sein - der kleine, aber clevere Asterix, und Obelix, der gutmütige Hinkelsteinlieferant. Der Dorfdruide Miraculix sorgt stets für genügend Nachschub an Kesseln voller Zaubertrank, der die Gallier unbesiegbar macht. Julius Caesar schenkt den Berichten seiner Steuereintreiber keinen Glauben, und will sich vor Ort von der Kraft dieser Wilden überzeugen - ein schwerer Fehler: Er und seine 5000 Mann bekommen in kürzester Zeit ganz gehörig den Hintern versohlt. Caesar beauftragt seinen Assistenten Destructivus, Miraculix zu entführen, damit den Galliern der Zaubertrank ausgeht...
   Mit Comic-Verfilmungen ist das immer so eine Sache - Nicht nur die Fangemeinde der Vorlage achtet peinlich genau auf authentische und stilsichere Umsetzung des Themas. Für Filmemacher entsteht dadurch natürlich ein enormer Druck, dem sich bisher meistens nur die Amerikaner stellten. Daß sich europäische Produktionen auch auf diesem Gebiet nicht vor Hollywood zu verstecken brauchen, beweist diese Adaption von Asterix & Obelix mit realen Schauspielern. Der (fast) perfekten Besetzung ist es auch zu verdanken, daß diese gewisse Atmosphäre, die man bisher nur aus den Comicheften kannte, auch auf der großen Leinwand zu spüren ist. Abgesehen von Christian Clavier, der mit seinem breiten, kinderfreundlichen Grinsen eher an Robin Williams als Asterix erinnert, sind alle Schauspieler ihren Vorbildern nahezu aus dem Gesicht geschnitten. Besonders Gérard Depardieu trifft genau den Charakter des liebenswert tollpatschigen Hinkelsteinlieferanten. Trotz einiger Längen in der Story und kleiner Schönheitsfehler in den Spezialeffekten kann diese europäische Großproduktion durchaus als würdige Adaption bezeichnet werden.

Wertung von Denis:
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