28 Wochen nach den Ereignissen vom Vorgänger "
28 Days Later" wird mit dem Wiederaufbau Großbritanniens begonnen. Vorerst wird nur ein Stadtteil in London wiederbesiedelt, da das restliche Land noch nicht als komplett sicher gilt. Mit den ersten Heimkehrern findet auch die Familie von Don (
Robert Carlyle) wieder zusammen, doch eine Person trägt als Wirt den Virus in sich und es kommt was kommen muss. Durch einen dummen Zufall bricht die Seuche wieder aus und die Lage gerät außer Kontrolle. Nun beginnt nicht nur ein Kampf ums Überleben sondern auch gegen die Zeit.
Das Grundprinzip ist ein wenig von "Land of the Dead", dem Nachfolger von "Dawn of the Dead", abgeschaut, aber einfach um Längen besser umgesetzt. Die Infizierten sind einfach viel vitaler und schneller und die Geschichte an sich glaubhafter inszeniert. Die Handkameratechnik, welche auch schon in "Sunshine" eingesetzt wurde, vermittelt dem Zuschauer die Illusion direkt dabei zu sein. Hinzu kommt der überaus gelungene Soundtrack von John Murphy, welcher auch schon "28 Days Later" und "Sunshine" eine unvergleichliche, unaustauschbare Note gegeben hat.