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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'Breakdown'

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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann
veröffentlicht am 09.10.1997
75%
Jeff Taylor gegen den Rest der Welt wäre ein anderer passender Titel für diesen Film gewesen. Aber was soll man denn auch sonst machen, wenn man verzweifelt nach jemandem sucht und niemand einem helfen will? In der Hauptrolle: Kurt Russel, bekannt als Flüchtling aus New York und Los Angeles.

Jeff Taylor (Kurt Russel, Einsame Entscheidung) und seine Frau Amy (Kathleen Quinlan, The Doors) haben das Leben und die Probleme in Boston satt und sind gerade auf dem Umzug von dort nach San Diego. Auf einer Landstraße mitten in der Wüste kommt es beinahe zu einem Unfall zwischen dem topmodernen Jeep der Taylors und einem uralt Jeep, der einem der dort lebenden Menschen gehöt. Jeff denkt sich nichts weiter, schließlich ist ja nicht passiert, bis er dann an der nächsten Tankstelle wieder auf den Fahrer des fremden Wagens trifft, der Jeff und seine Frau bedrängt.
    Nur kurze Zeit nach diesem Zusammentreffen stört ein neuer Zwischenfall die Weiterfahrt der beiden: Von einem Moment zum anderen verliert der eben noch wunderbar funktionierende neue Jeep sämtliche Lebenszeichen. Auch das Handy funktioniert in dieser Einöde nicht, was aber niemanden erstaunt.
    Der zufällig vorbeikommender Trucker Red Barr (J.T. Walsh) bietet den beiden an, sie mit zur nächsten Gaststätte zu nehmen, von wo aus sie telefonisch Hilfe rufen könnten. Aber nur Amy nimmt das Angebot an; Jeff will lieber bei seinem Auto bleiben, weil er befürchtet, es könnte gestohlen werden. Einige Minuten nachdem der Trucker mit seiner Frau am Horizont verschwunden ist, entdeckt Jeff den Grund für die Leistungsverweigerung seines Wagens: einige lose Kabel. Nachdem er diese wieder an den passenden befestigt hat, fährt er weiter zu der erwähnten Gaststätte, wo aber niemand außer einem geistig zurückgebliebenen Billy (Jack Noseworthy) Amy gesehen haben will. Billy jedoch behauptet, sie sei mit dem Trucker weiter gefahren.

Leider werden die Möglichkeiten, die die Story dieses Filmes hat, nicht vollständig ausgereizt. Es fängt alles so wunderschön undurchschaubar an, und man meint, man hätte seit langem mal wieder einen richtig schönen Thriller vor sich, je näher man jedoch dem Schluß kommt, desto mehr weicht er davon ab und nähert sich immer weiter einem gewöhnlichen Actionfilm an - Schade eigentlich!

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