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Kritik von Benjamin Falk zu 'Die Eisprinzen'

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Kritik von Benjamin Falk
veröffentlicht am 20.09.2017
70%
Obwohl ich so gut wie jede Komödie mit Will Ferrell gesehen habe, hatte ich auf "Die Eisprinzen" nie so richtig Lust, weil er mich thematisch null interessierte. Nun sah ich das Werk aber dennoch mal und ich hatte da echt was verpasst. Wenn man nämlich auf den typischen Humor von Ferrell steht, dann bekommt man hier ein Standard-Programm, welches gut unterhalten kann.

Mit Eiskunstlauf habe ich nichts am Hut, deshalb gefiel mir auch die Story nie so richtig. Doch man darf sich davon nicht abschrecken lassen, denn die vielen Drehbuchautoren nutzen das Szenario für reichlich mehr. Der eigentliche Sport spielt hier überhaupt keine große Rolle, doch wenn es dann mal aufs Eis geht, hat man das schön kreativ umgesetzt. Im Vordergrund stehen aber sowieso eher die beiden verschiedenen Charaktere Chazz und Jimmy, die einst Feinde waren, für das Einzel verbannt wurden und sich nun zusammentun müssen, um doch noch am Wettbewerb teilnehmen zu dürfen. Das ist eine durch und durch vorhersehbare, völlig konstruierte Story, die komplett nach Schema F Marke Hollywood-Mainstream verläuft, doch gerade weil das mit so vielen guten Ideen versehen wurde, lässt man sich dies als Zuschauer echt gerne gefallen. Ich hatte mit dem dummen Drehbuch jedenfalls meinen Spaß und fand, dass man die Grundlage hier ordentlich genutzt hat.

Natürlich liegt es auch an Will Ferrell und Jon Heder, dass es so gut funktioniert, denn obwohl ich in Heders Rolle lieber einen Owen Wilson gesehen hätte, harmonieren die Beiden doch gut zusammen, spielen sich die Bälle ordentlich zu und machen deshalb Spaß. Spaß, der sich auf den Zuschauer überträgt. Selbst in den Nebenrollen ist das noch souverän besetzt und die Darsteller haben mir allesamt gut gefallen. Die Figuren sind schön schräg ausgelegt, aber es wird hier definitiv niemals zuviel des Guten. So lässt sich auch der Humor echt gut ertragen. Viele Gags sind geschmacklos und blöde, aber die meisten dieser albernen Witze konnten mich gut zum lachen bringen und so war für Spaß auf jeden Fall gesorgt. Da vergehen die 90 Minuten Laufzeit auch wirklich schnell und der Filmaufbau lässt allgemein keine Langeweile aufkommen.

Fazit: "Die Eisprinzen" ist eine seichte, schön lockere Komödie, die gerne Schwachsinn verbreiten will und dies auf gelungene Art und Weise macht. Die Handlung ist blödsinnig, funktioniert jedoch erstaunlich gut und gerade die Darsteller sorgen hier am ehesten für Spaß. Sie bringen die Gags gut herüber und so konnte ich oftmals lachen. Das ist nichts Aufregendes und bleibt stets ziemlich anspruchslos, doch es war herrlich unbeschwert und zudem wird es ideenreich verpackt. Fans von Ferrell können da eigentlich bedenkenlos zugreifen!

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