Sequel ist der englische Begriff für eine Fortsetzung.
Der krebskranke Killer Jigsaw (
Tobin Bell) läßt von seinem neuen Schützling Amanda die Krankenschwester Lynn entführen, die dessen Tod hinauszögern soll. Währenddessen befindet sich Jeff in einem von Jigsaws Killer-Labyrinthe.
Zugegeben: Allein die Tatsache, daß dieses Jahr zu Halloween in den US-Kinos bereits der vierte Teil in munterem Jahres-Rythmus anläuft, verärgert. Das Original "Saw" vor vier Jahren war ein großartiges Genre-Meisterstück mit originellen Einfällen und genialer Pointe. Nach dem Erfolg gibt es scheinbar jedes Jahr ein Sequel vom Reißbrett. Nach dem schwachen zweiten Teil, in dem die grausamen Folterapparaturen Jigsaws nur noch zum Mittel zum Zweck verkamen, ist diese Fortsetzung schon besser, da sie eine nachvollziehbare Geschichte erzählt. Richtig gut ist sie dennoch nicht, denn anstatt Spannung aufzubauen, bedient man sich zwar einer extra-düsteren Atmosphäre, nicht aber besonderer Originalität. An den Stellen, wo Suspense im Vordergrund stehen sollte, gibt es vorliegend nur laute Ton-Effekte oder Blutvergießen. Ärgerlich ist insbesondere, daß die Schlußpointe durch längere Rückblenden auf Szenen des Films als einfallsreich verkauft werden will - denn das ist sie gar nicht. Wer allerdings anspruchslos unterhalten werden möchte und Genreliebhaber ist, der wird jedoch nicht vollends enttäuscht sein, denn im Gegensatz zu "Saw 2" reißen es hier wenigstens die besseren Schauspieler raus.