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Kritik von André Gerstenberger zu 'Vorhof zum Paradies'

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Kritik von André Gerstenberger
veröffentlicht am 05.02.2018
90%
WOW ich bin wirklich ein begnadeter Sly Fan und ich wusste es gab noch einige Frühwerke aus seiner Karriere, die ich mir noch die zu Gemüte geführt habe. Allerdings haben mich die Koch Media Ankündigungen damals dazu bewogen die Filme "Vorhof zum Paradies" und "F.I.S.T. - Ein Mann geht seinen Weg" definitiv zu kaufen. Gerade der Film "Vorhof zum Paradies" ist kein typischer Sly Film, wie viele seiner späteren Filmprojekte. Der Film ist waschechtes Männerkino für gehobene Unterhaltung, da der Film pfiffige Dialoge bietet. Der Film lebt von seiner lebhaften Inszenierung, da Sly das Ruder allein übernahm und eine fabelhafte Präsenz abliefert. Er zeigt Gefühle, er ist wütend, er ist emotional und zugleich ein humorvoller Mann, der eben auch Fehler begeht und genau seinen Weg beschreitet. Der Film zeigt eben, wie sehr für etwas kämpfen muss auch wenn dies nicht immer das Gesetz zulässt. Sly war hier wirklich Regisseur? Ich muss es wirklich als Frage stellen, denn ich bin wirklich verblüfft, wie früh er sein tolles Talent als Regisseur erkannte. Kein Wunder denn die Regie ist wundervoll, leichtfüßig und komplett ohne Spielereien ausgeführt worden. Der Zuschauer bekommt wirklich etwas geboten, ohne Verfälschungen oder große Experimente. Ganz ehrlich: Sly ist eine grandiose Persönlichkeit. Der Mann hätte viel mehr Aufmerksamkeit damals verdient, denn ich weiß das seine älteren Filme, nur für absolute Hardcore Fans eine wirklich Bedeutung darstellen. "Vorhof zum Paradies" lief im deutschen Kino und das auch zurecht, auch wenn er in den USA damals nur 7 Millionen Dollar einspielte, war es kein wirklicher Flop. Für das Drehbuch hat sich ebenfalls Sly verpflichten lassen und auch hier merkt man, das er sich intensiv darum gekümmert hat. Denn der komplette Film wirkt wie ein altes Porträt, das niemals seinen Glanz verlieren wird. Der Film hat Gott sei Dank keine Längen, da Sly sich für eine richtige Laufzeit entschieden hat. Der Film bietet genau die Szenen, die notwendig sind und genau deshalb mag ich diesen Film. Für die Filmmusik ließ man Bill Conti verpflichten. Ein talentierter Composer der unter anderem auch für Filme wie "Rocky", Rocky 2", Rocky 3", "Rocky 5" oder auch "Lock up" tolle Soundtracks komponiert hat.

Fazit: Grandioses Drama, mit toller Regie, einem ausgezeichnetem Drehbuch und einem Sly, der wie ein Fels in der Brandung alles richtig macht bei diesem Film. Ein echtes Muss für echte Sly Fans.

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