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Kritik von Dirk Hoffmann zu 'Im Auge der Angst'

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Partner von Entania
Kritik von Dirk Hoffmann
veröffentlicht am 12.07.2010
50%
Bevor FBI-Agent Jake Malloy (Sylvester Stallone) seiner jungen Freundin Mary (Dina Meyer) einen Heiratsantrag macht, gönnt er sich mit seinen ehemaligen Kollegen und Freunden von der städtischen Polizei ein paar Drinks, wo er sich den Vorwurf anhören muss, dass die Feds nichts gegen den Serienkiller unternehmen, der in den letzten Monaten neun Cops auf bestialische Weise hingerichtet hat. Als Malloy am nächsten Morgen zu einem weiteren Tatort gerufen wird, wo er einen seiner Freunde aufgehängt und zerfleischt sieht, nimmt sich der Täter Malloys Freundin vor, der sie nur noch tot im eigenen Schlafzimmer bergen kann. Von Schuldgefühlen zerfressen, ertränkt Malloy seine Trauer in Alkohol und schlitzt sich sogar die Pulsadern auf, bis er von einem Kollegen in ein Therapiezentrum verfrachtet wird, das sich völlig eingeschneit in den Bergen von Wyoming der Aufgabe angenommen hat, ähnlich versehrte Cops wie Malloy wieder auf den rechten Weg zurückzubringen. Doch der alte Bunker entpuppt sich schnell als tödliche Falle. Unter mysteriösen Umständen stirbt ein Patient nach dem anderen, bis Malloy ein sicheres Indiz findet, dass der Mörder seiner geliebten Mary sich unter den anderen Patienten befinden muss.
Nachdem Sylvester Stallone Mitte der 70er als "Rocky" und in den 80ern als "Rambo" zum Action-Superstar avancierte, meinten es die 90er nicht mehr so gut mit ihm. Filme wie "The Specialist", "Assassins", "Judge Dredd" und "Daylight" floppten fürchterlich an der Kinokasse. Dafür konnte er sich mit seinen Rollen in "Get Carter" und "Cop Land" als Charakterdarsteller einen Namen machen. Anschließend war nicht mehr viel Sehenswertes von Stallone zu sehen gewesen. Regisseur Jim Gillespie, der mit "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" einen der besten "Scream"-Nachläufer inszenierte, versuchte 2002 mit "D-Tox - Im Auge der Angst" einen neuen Comeback-Versuch für Sylvester Stallone. Immerhin ist ihm in der ersten Hälfte des Films überzeugend gelungen, Stallone als gebrochenen Mann zu etablieren, der die Liebe seines Lebens und den Sinn seiner Arbeit verloren hat. Auch das Setting des abgelegenen, völlig eingeschneiten und klaustrophobischen Therapie-Bunkers beeindruckt den Zuschauer, doch die verschiedenen Cop-Charaktere sind erschreckend eindimensional und klischeehaft gezeichnet, was der Spannung in dem weiteren Whodunit-Thriller merklich abträglich ist. Hier kann nur noch Polly Walker als Psychiaterin Jenny, die elegant-düstere Photographie und John Powells abwechslungsreiche Musik positive Akzente setzen. Sicherlich nicht der schlechteste Stallone-Film, aber bei weitem auch nicht der beste.
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