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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'The Matrix Reloaded'

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Partner von Fantastic Zero
Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann
veröffentlicht am 23.05.2003
85%
Noch immer läuft der Krieg der Menschen gegen die Maschinen. Ein entscheidender Kampf scheint in wenigen Stunden anzustehen, denn die Maschinen stehen nur wenige Kilometer über der unterirdischen Stadt Zion, der letzten Zufluchtsstätte der Menschheit. Es gibt zwei Wege: den direkten Kampf Mensch gegen Maschinen, oder den Weg durch die Hintertür, den Neo, Morpheus und die anderen Besatzungsmitglieder der Nebuchadnezzar gehen wollen.

Nachdem Neo (Keanu Reeves) seinen persönlichen Kampf gegen die Agenten der Matrix vorerst gewonnen hat, ist der Krieg gegen die Maschinen noch lange nicht gewonnen. Im Gegenteil: die wenigen überlebenden Menschen, die sich in der unterirdischen Stadt Zion verschanzt haben, sind in Gefahr, denn die Maschinen haben diese Zufluchtsstätte ausgemacht und bewegen sich Meter für Meter durch die Erde dorthin vor. Nur noch wenige Stunden, dann werden sie Zion erreicht haben.
Viele sehen in Neo die einzige Chance auf Rettung, aber nicht alle. Das Militär nämlich will die Maschinen mit konventioneller Waffengewalt besiegen, während vor allem Morpheus (Laurence Fishburne) und Trinity (Carrie-Anne Moss) die Rettung eher auf dem Weg durch die Matrix sehen, die Neo mittlerweile besser beherrschen kann, als jeder andere. Doch auch in der Matrix hat sich einiges getan: die altgedienten Agenten sind nicht mehr die einzigen Gegner, es sind einige hinzugekommen. In erster Linie Agent Smith (Hugo Weaving), den Neo eigentlich schon besiegt hat, der sich mittlerweile heimlich in der Matrix aufhält, erweist sich als erbitterter Gegner.

Alles in allem ist "Matrix - Reloaded" eine angemessene Fortsetzung des ersten Teils. Klar, den selben Zauber wie der erste Teil konnte man ja von vornherein nicht erwarten, das Geheimnis der Matrix ist ja schließlich gelüftet. Dafür vertieft der Film das Verständnis der "echten Welt", was im ersten Teil (aus naheliegenden Gründen) zu kurz gekommen ist. Die mittlerweile oft kopierten Tricks Kameraeinstellungen bei den zahlreichen Kampfsequenzen sind gut umgesetzt, und auch sonst gibt es optisch wenig auszusetzen. Aber nicht nur das Verständnis für die reale Welt wird vertieft, der Film gibt auch einen tieferen Einblick in die Funktionsweise der Matrix, insbesondere über die Agenten und andere autonome "Programme".
Die Stimmung des Filmes, insbesondere der Aufbau der Stadt Zion sowie die Hierarchie beim Militär und der Regierung, haben mich irgendwie an Star Trek erinnert, das einzige, was wirklich traurig ist, ist das Ende des Filmes, das doch sehr plötzlich und unerwartet mit den Worten "wird fortgesetzt" kommt. Aber es dauert ja nicht mehr lange, der dritte Teil wird schon im November in den Kinos anlaufen. Insgesamt also ein guter Film, nicht nur für Fans, man sollte aber zum Verständnis den ersten Teil gesehen haben. Noch ein kleiner Tip am Rande: es lohnt sich im Kinosaal zu warten bis der Abspann zu Ende ist, denn dann kann man schon einige Bilder aus dem dritten Teil "Revolutions" sehen!

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