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Kritik von Philipp Katzer zu 'Krieg der Sterne'

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Kritik von Philipp Katzer
veröffentlicht am 17.05.2015
100%
George Lucas' Meisterwerk "Krieg der Sterne" oder auch "Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung", wie man ihn korrekterweise nennen muss, war 1977 der erste Teil einer der bedeutensten Filmreihen der Geschichte. Der Kult um das Franchise, der Lucas zum Milliadär machte, ist bis heute unvergleichlich - doch hat dieser Film diesen Status heute noch verdient?

Die Geschichte ist allgemein bekannt. Wir befinden uns in einer weit, weit entfernten Galaxis: Es herrscht Bürgerkrieg. Tapfere Rebellen stellen sich dem Imperium entgegen und schaffen es, geheime Pläne des "Todessterns", der imperialen Superwaffe, zu stehlen und zu verstecken. Prinzessin Leia (Carrie Fisher), welche die Geheimpläne während eines Raumschiffangriffes der imperialen Streitkräfte in letzter Sekunde in dem kleinen Droiden R2-D2 verstecken und von Bord schaffen konnte, wird von der rechten Hand des Imperators, Darth Vader (David Prowse), festgenommen. Mit dem Auftrag, die wertvollen Daten zu Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi (Alec Guinness) zu bringen, begibt sich R2-D2 auf den Weg. Als er diesen endlich erreicht, begeben sich Kenobi und Luke Skywalker (Mark Hamill), der Sohn eines alten Jedi-Freundes, im Raumschiff des Weltraumpiraten Han Solo (Harrison Ford) zum Todesstern, um die Prinzessin zu befreien und in Kontakt mit den Rebellen zu treten. Die Kampfstation soll zerstört werden!

Mit den 11 Millionen Dollar Budget hat George Lucas wirklich ganze Arbeit geleistet. Das wohl größte Augenmerk sollte auf den Kostümen und Modellen liegen. Seien es die Uniformen der imperialen Truppen oder die Kostüme der verschiedensten galaktischen Völker. Auch die Raumschiffe, die durch ihr gebrauchtes Aussehen die Zustände im Imperium verdeutlichen, und die ausgefeilten Kostüme der Roboter, welche größtenteils von Menschen gespielt wurden, zeigen die Arbeit die darin steckt. Alles ist einfach mit viel Liebe und Fantasie gemacht worden und versprüht einen schönen Flair.

Die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller ist sehr gut. Egal ob dem dunklen Darth Vader, dem naiven Luke Skywalker, dem erfahrenen Kenobi, der mutigen Prinzessin oder dem kalten Han Solo - jedem kauft man seine Rolle problemlos ab. Die charakterisierung der einzelnen Figuren kommt super rüber und ist deutlich an bekannte Märchen angelehnt: der Kampf Gut gegen Böse, mit seinen ganzen typischen Charakteren, ist sehr stimmig in das Weltraum-Setting eingefügt worden.

Bereits damals lies sich Lucas' Technikaffinität, welche später noch viel stärker werden sollte, klar erkennen. Die Effekte und die ganze Darstellung des Universums waren für die damalige Zeit revolutionär und trugen wohl zu großen Teilen zum Erfolg des Filmes bei. Natürlich darf auch die Filmmusik von John Williams nicht vergessen werden, die zwar nicht sparsam, aber extrem gut eingesetzt wurde. Das "Star Wars"-Thema gehört bis heute zu den ikonischsten Filmthemen aller Zeiten und ist jedem bekannt.

Man muss sich nichts vormachen. Der Kult der um diesen Film und die ganze Reihe entstanden ist, ist wohlverdient und auch heute noch berechtigt. George Lucas hat mit diesem Film den Startschuss für sein Lebenswerk abgefeuert. Das Universum, mit den ganzen kleinen Details, enthält schon im ersten Teil so viel Herzblut, dass der Erfolg nicht verwunderlich ist. Die märchenhafte Erzählung vom unschuldigen, kleinen Mann, der plötzlich ein komplettes Imperium bekämpfen muss bietet viele Möglichkeiten sich mit den Helden zu identifizieren und reißt mit. Man möchte einfach wissen, wie die Geschichte weitergeht. Mit Darth Vader hat Lucas eine der wohl bekanntesten Filmfiguren der Geschichte geschaffen, die sich sowohl durch sein Äußeres, als auch durch ihre mysteriöse Atmung, die im ersten Teil völlig unerklärlich war, von allen anderen bekannten Figuren absetzen konnte. Der Film hat, im Gegensatz zu vielen andren Science-Fiction/Fantasy-Filmen der damaligen Zeit, viel richtig gemacht und einen Nerv getroffen. Der Film schafft es, auch Leute wie mich, die sonst nichts mit Science-Fiction oder Fantasy zu tun haben, in seinen Bann zu ziehen und sich für die Materie zu interessieren. Eine klare Empfehlung!

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