foyer - hier geht's zur startseite... die aktuellen kinocharts für Deutschland und USA aktuelle Meldungen aus der Kinowelt die aktuellen Kino-Starttermine fü Deutschland kinoprogramm unsere aktuellen kritiken heimkino - aktuelle DVD-Termine directory - Stöbere in unserer Datenbank background - Informationen rund um zelluloid.de
zelluloid

Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'Fist of the North Star'

WERBUNG
Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann
veröffentlicht am 22.10.1997
70%
Anime - das sind wahrscheinlich die erfolgreichsten Kulturexporte Japans. Auch wenn es sie schon seit längerer Zeit gibt (dieser Film ist zum Beipsiel von 1986), so erscheinen sie erst jetzt nach und nach in Europa auf den Leinwänden. "Fist Of The North Star" spielt in einer postapokalyptischen Zeit, wo das einzige Recht das Recht des Stärkeren ist.

Nach einem Atomkrieg ist nichts auf der Erde so wie es einmal war. Demokratische Gesellschaften sind genauso zugrunde gegangen wie alles pflanzliche Leben. Alles was noch zählt ist der Kampf nach Wasser und Lebensmitteln, wobei sogar Menschenleben für eine Flasche unverseuchtes Wasser geopfert werden.
    Die letzten Pflanzensamen sind im Besitz von Julia und Ken, die die Aufgabe haben die Welt vor dem endgültigen Untergang zu retten. Aber Ken wird von Shin, einem alten Freund, getötet, weil dieser in den "Besitz" der schönen Julia kommen will. Aber Ken ist nicht wirklich tot. Durch den lautlosen Hilfeschrei der kleinen Lynn, die von bösen Bikern überfallen wird, kehrt Ken aus dem Reich der Toten zurück.
    Natürlich will Ken seine Freundin aus den Fingern des Entführers retten, aber das ist selbst für ihn, der mit übersinnlichen Fähigkeiten und riesigen Kräften ausgestattet ist, gar nicht so einfach, denn auch seine Gegner, sowohl die menschenlichen Gegenspieler als auch zehn Meter hohe Mutanten, haben mehr als die Fähigkeiten normaler Menschen...

"Fist Of The North Star" ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, und wenn es sich bei ihm nicht um einen gezeichneten sondern um einen realen Film handel würde, wäre er bestimmt nicht ungeschnitten in die Kinos gekommen. Selbst im Splatterteil von From Dusk Till Dawn wurde mit Sicherheit weit weniger Kunstblut verbraucht als hier rote Zeichenfarbe. Wie es sich für einen Anime gehört, so sind auch hier die Pole "Gut" und "Böse" sehr stark ausgeprägt. Yin/Yang eben. Aber es ist dennoch mehr als ein Splatterfilm, denn das Recht des Stärkeren bleibt nicht auf die körperliche Kraft beschrängt, sondern zieht betont auch die spiritueller Ebene mit ein, und das auch in den Kämpfen.

War diese Kritik hilfreich?
3 von 4 Besuchern fanden diese Kritik hilfreich.
 
weitere Kritiken zu diesem Film
Neben obiger Besprechung gibt es noch keine weiteren Kritiken - möchtest Du Deine eigene Meinung loswerden? Hier erfährst Du, wie:
Eigene Kritik schreiben
Weitere Kritiken in der aktuellen Übersicht oder im Archiv
 
zelluloid - Navigationselement
WERBUNG
Kurz-Link zu dieser Seite: http://zel.lu/k7e
foyer | charts | filmnews | kinostarts | kinoprogramm
kritiken | heimkino | directory | background
 
zelluloid.de • ©1998-2018 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann
 
SitemapImpressuminfo@zelluloid.de
Hinweise zum DatenschutzNutzungsbedingungen