foyer - hier geht's zur startseite... die aktuellen kinocharts für Deutschland und USA aktuelle Meldungen aus der Kinowelt die aktuellen Kino-Starttermine fü Deutschland kinoprogramm unsere aktuellen kritiken heimkino - aktuelle DVD-Termine directory - Stöbere in unserer Datenbank background - Informationen rund um zelluloid.de
zelluloid

Kritik von Martin Zopick zu 'Rififi'

WERBUNG
Kritik von Martin Zopick
veröffentlicht am 14.06.2017
95%
Der Film ist nicht nur Kult, nicht nur ein richtungsweisender Film Noir Thriller, sondern ein einzigartiges Heist Movie. Er enthält den längsten Einbruch der Filmgeschichte, der ohne ein Wort von statten geht. (Nur einmal drückt einer der Gangster aus Versehen eine Klaviertaste!). Und der griffige Titel tut ein Übriges. Fast ein Synonym für Filme dieser Art: da gibt es immer Krawall oder Zoff. Hier besonders gut wegen der komplexen menschlichen Begleiterscheinungen.
Die minutiös geplante Vorbereitung verrät nichts vom eigentlichen Coup: durch die Zimmerdecke zum Safe des Juweliers. Wichtigstes Hilfsmittel bei der Durchführung ist ein Regenschirm! Eine Idee des Bandenchefs der Sanfte Tony (Jean Servais), der mit moralinsaurem, reglosem Gesichtsausdruck ans Werk geht.
Der Coup klappt und doch sind am Ende alle vier Gangster tot. Eine verhängnisvolle Kettenreaktion wird in Gang gesetzt, bei der drei fast symbolisch agierende Frauen eine nicht unwichtige Rolle spielen: Louise (Janine Darcey) ist Ehefrau und Mutter und bildet den stabilisierenden Faktor, Mado (Marie Sabouret) ist Tonys Ex, die ihm dennoch hilft, auch wenn es schon mal Ohrfeigen setzte. Die Nachtclubsängerin Viviane (Magali Noel) steht am Anfang des Verhängnisses für die vier. Sie bekam von César, dem Einbruchsexperten (Regisseur Jules Dassin) einen Ring. Das setzt einen Ganovenkrieg in Gang. Da ist auch noch Platz für Ida (Claude Sylvain), die uns als Marios (Robert Manuel) Ehefrau ganz kurz locker optisch erfreut. Carl Möhner (Jo) als vierter im Bunde detailliert das soziale Umfeld ebenso wie auf der Gegenseite Rémy (Robert Hossein).
Die Spannung bleibt bis zum sonderbaren Ende hoch, wobei noch ein Schuss Scherz hinzukommt. Genial!
War diese Kritik hilfreich?
1 von 2 Besuchern fand diese Kritik hilfreich.
 
weitere Kritiken zu diesem Film
Neben obiger Besprechung gibt es noch keine weiteren Kritiken - möchtest Du Deine eigene Meinung loswerden? Hier erfährst Du, wie:
Eigene Kritik schreiben
Weitere Kritiken in der aktuellen Übersicht oder im Archiv
 
zelluloid - Navigationselement
WERBUNG
Kurz-Link zu dieser Seite: http://zel.lu/k8Fu
foyer | charts | filmnews | kinostarts | kinoprogramm
kritiken | heimkino | directory | background
 
zelluloid.de • ©1998-2017 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann
 
SitemapImpressuminfo@zelluloid.de
Hinweise zum DatenschutzNutzungsbedingungen