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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'The Doors'

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The Doors
Poster zu "The Doors"Kinostart Deutschland: 02.05.1991

Biografie, Musik

USA 1991, ca. 134 min.

FSK: ab 16
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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann, veröffentlicht am 12.07.1997
Oliver Stone erzählt uns die Lebensgeschichte von Jim Morrison, dem Sänger und kreativen Kopf der Band "The Doors" - mit allen Höhen und Tiefen, die Jim und die Band im Laufe der Zeit durchgemacht haben, von Drogen, Alkohol, Mißverständnissen und Streitigkeiten. In einer weiteren Rolle erscheint auch Billy Idol, seines Zeichens selbst ein erfolgreicher Musiker.

Jim Morrison (Val Kilmer, The Saint) ist ein ziemlich durchgeknallter Typ. Er versucht, mit kleinen Filmen seine Lebensphilosophie an dem Mann zu bringen, kommt dabei allerdings nich so recht an. Zufällig trifft er einen Bekannten, dem er einen seiner Songs, die er neben Gedichten und seinen Filmen produziert, vorsingt. Mit ihm zusammen und einigen anderen Jungs gründet er die Band "The Doors", die anfangs kleinere Erfolge in kleinen TV-Shows vorweisen kann. Durch ihre Texte, die durchweg von Drogen, Exzessen und Tod handeln, und durch ihr unangepasstes Auftreten werden die Doors langsam zu einer Kultband in den ausgehenden 60er Jahren. Es kommt aber auch zum Streit zwischen Jim und den anderen, weil der Rest der Band sich durch ein lukratives Angebot für eine Werbung verkauft, Morrison jedoch weiterhin sich selbst und seiner Ideologie treu bleiben will, vor allem dem Schamanen, der ihm in seinen Drogenexzessen immer wieder den Weg weist und der auch bei einigen Konzerten zu sehen ist. Diese Figur des übersinnlichen Indianers wurde übrigens auch in Wayne's World 2 benutzt - gemeinsam mit Morrison.

Eine bessere Besetzung für die die Rolle von Jim Morrison hätte man wohl kaum finen können: Val Kilmer sieht nicht nur so aus wie der Frontman der Band, er hat einen großen Teil der Lieder (die in Konzerten und bei den Proben) auch selbst gesungen, und das nahezu originalgetreu. Und die Kameraführung eines Oliver Stones ist das I-Tüpfelchen auf dem Ganzen: so abgedreht wie er einige Szenen visualisiert hat, muß Jim selbst es in seinem Drogentrauma gesehen haben. Auch wenn die Geschichte des Filmes, wie man mir sagte, stellenweise vom realen Leben Morrisons abweicht, ist der Film auf jeden Fall sehenswert - wie soll man es denn von Stone auch anders erwarten?

Wertung von Heinz:
 95%
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