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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'Bube Dame König GrAs'

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Bube Dame König GrAs
Poster zu "Bube Dame König GrAs"Originaltitel: Lock, Stock and Two Smoking Barrels

Kinostart Deutschland: 03.12.1998

Thriller

Großbritannien 1998, ca. 105 min.

FSK: ab 16
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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann, veröffentlicht am 15.07.1999
Zu dumm! da haben sich vier junge Männer doch stark verspekuliert! Bei einem Pokerabend haben sie nicht nur ihren Einsatz von £ 100.000 verloren, sondern noch viel mehr, und nun stehen sie bei einem König der Unterwelt mit £ 500.000 in der Kreide. Aber wozu hat man denn gute Nachbarn?

Das haben sich Eddy (Nick Moran) und seine Freunde Tom (Jason Flemyng), Soap (Dexter Fletcher) und Bacon (Jason Statham) ja fein ausgedacht: da Eddy ein richtig guter Pokerspieler ist, kratzen die vier Männer £ 100.000 zusammen, damit er an einem großen Pokerspiel teilnehmen kann. Dummerweise ist Poker auch nur ein Spiel - das man mit Mitteln der modernen Technik auch beeinflussen kann, und so stehen die Freunde plötzlich mit £ 500.000 Schulden da, und diese Schulden haben sie bei Harry "Hackebeil" Lonsdale (P.H. Moriarty), einem ganz großen aus der Unterwelt, der sein Geld innerhalb weniger Tage haben will, oder den Jungs alternativ nach und nach die Finger abhackt.
    Wie gut, daß die Nachbarn eines der Schuldner beim Schuldenabbau helfen können: diese planen nämlich einen großen Verkauf von Drogen, die sie in ihrer eigenen Wohnung angebaut haben. Nicht nur sie wissen allerdings vom kommenden Reichtum der Drogenbauern, auch eine Gruppe "richtiger" Gangster hat einen heißen Tip bekommen, wann sie wo einen Haufen Geld abgreifen können. Da treffen also gleich drei verschiedene Interessen aufeinander, und das ganz sicher nicht friedlich!

"Bube Dame König GrAs" überzeugt durch eine sehr komplexe, fast schon unübersichtliche Ansammlung von Handlungssträngen, die aber auf geniale Art und Weise zu einem Ganzen vereint werden. Großes Lob an Regisseur und Drehbuchautor Guy Ritchie, der mit diesem Film ein perfektes Debut auf der Leinwand feiert, aber auch an die Darsteller. Ritchie ist zwar manchmal ein wenig verspielt, was die Kameraeinstellungen und -fahrten angeht, und ich habe den Film leider im Kino verpasst und nur auf Video gesehen, dennoch ist er ein Muß für alle, denen "Pulp Fiction" und "Trainspotting" gefallen haben.

Wertung von Heinz:
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