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Kritik von Elke König zu 'Der Krieg des Charlie Wilson'

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Partner von Fantastic Zero
Kritik von Elke König
veröffentlicht am 07.05.2010
80%
Charlie Wilson (Tom Hanks) ist ein texanischer Kongreßabgeordneter mit Hang zu hübschen jungen Frauen und einem stets gefüllten Glas. Er lässt es sich gern gut gehen und kümmert sich ansonsten wenig um die Belange der Menschen.

Das ändert sich, als er einen Besuch in Afghanistan macht und die Menschen kennen lernt, die einen aussichtslosen Kampf gegen die Russen führen. Zusammen mit der Texanerin Joanne Herring (Julia Roberts) und dem CIA-Agenten Gust Avrakotos (Philip Seymour Hoffman) startet Wilson eine "Spendensammlung" der besonderen Art, um Stinger-Raketen gegen die russischen Hubschrauber nach Afphanistan zu schaffen.

Mein Fazit: Charlie Wilson hat es tatsächlich gegeben, und ihm ist es zu verdanken, dass die afghanische Bevölkerung gegen die Übermacht der russischen Armee wehren konnte. Verstümmelte Kinder, vergewaltigte Frauen, aufgeschlitzte Schwangere, all das hatte Charlie Wilson gesehen, und es berührte ihn so sehr, dass er sein Bestes gab, um all dem ein Ende zu bereiten.

Der Film ist interessant, wenn auch nicht unbedingt der Reißer. Aber er ist solide gemacht, zeugt von einer gewissen aktuellen Brisanz und gab Tom Hanks wieder mal die Chance, alles geben zu dürfen. Auch Julia Roberts und Philip Seymour Hoffman brillierten in ihren Rollen.

Eine solide Story mit Spitzenbesetzung, das ist für mich 80% wert.

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