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Kritik von Michael Scharsig zu 'Piranha 3D'

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Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 17.10.2010
55%
Etwas Positives vorweg. Wer von dem Film von vornherein wenig erwartet, der wird auch nicht entäuscht. "Piranha 3D" hat erstens nichts mit dem "Piranha" Klassiker zu tun, außer dass eine Horde Piranhas über Teenager herfällt, und zweitens kommt hier jeder auf seine Kosten, der Vorlieben für Verstümmelung halbnackter bis nackter Playmates hat.

"Piranha 3D" wird die Leute also aus drei Gründen in die Kinos locken: Der schlechteste Grund wäre die 3D-Bearbeitung. Wer mit Pappbrille beobachten will, wie ein Raubfisch Genitalien kaut und ausspuckt, wird mir widersprechen. Der zweite Grund sind die eben angesprochenen Spring Break feiernden Jungs und Mädels mit viel viel nackter Haut. Bisweilen wird man dazu verdonnert wirklich alles zu sehen, mal mehr, mal weniger nötig. Der dritte Grund wäre der Titel, der leider an den Klassiker erinnert und in die Irre führt.

Für mich unverständlich ist, wieso Ving Rhames sich für diesen Stumpfsinn hat hergeben lassen. Gerade er müsste seit "Dawn of The Dead" doch wissen, dass man trashigen Horror mit Selbstironie auch gut umsetzen kann. Zu Beginn des Filmes war ich noch überrascht, weil ich die Dialoge doch ganz witzig fand und die Charaktere ganz sympathisch rüberkommen. Je länger der Film dauert, desto mehr ändert sich leider auch dieser Eindruck. Während Richard Dreyfuss gar nicht erst die Chance bekommt beurteilt zu werden, schafft es Christopher Lloyd umso mehr - und zwar negativ. Seine Rolle hätte man sich sparen können. Von seiner Mimik bis zu seiner deutschen Synchronisation nervt einfach alles. Schade.

Sei es drum: "Piranha 3D" ist ein kurzlebiger Horror-Porno, der gewollt übertrieben brutal und unrealistisch ist. Für DVD-Abende dürfte der Film dennoch amüsant sein, nur vom Kaufen von Kinotickets würde ich abraten.

Und: Ganz ehrlich, Piranhas können unter Wasser nicht brüllen! Wäre das doch der einzige Kritikpunkt ...

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