Norbit ist ein schüchterner Waisenjunge. Eines Tages platzt Rasputia in sein Leben, die ihn als ihren Freund ansieht und fortan unterdrückt. Norbit kann sich aus ihren Klauen nicht befreien, und so wachsen beide als Pärchen heran und heiraten. Eines Tages jedoch, kehrt Norbits Jugendliebe in die Kleinstadt zurück und Norbit versucht sich endlich zu wehren um seiner richtigen Liebe entgegenzutreten. Rasputia versucht nun als eifersüchtiger Derwisch alles, um das zu verhindern.
Eddie Murphy ist hier wieder einmal als Verwandlungskünstler unterwegs. Aber um es gleich vorwegzunehmen, hat er bei Weitem nicht die Klasse von seinen früheren Werken, wie zum Beispiel "Der Prinz aus Zamunda". Die Story ist hauchdünn, vorhersehbar und langweilig. Alles schon tausendmal gesehen. Der Humor bleibt auch auf der Strecke und begnügt sich mit Dickenwitzen. Rasputia als rachsüchtiger Hausdrachen rennt alles über den Haufen und macht alles platt, was sich ihr in den Weg stellt. Falls man das lustig findet, hat man hier schon alle Gags erschlagen. Keine Raffinesse, kein Charme, kein guter Humor.
Als schwacher Trost bleibt nur die Wandlungsfähigkeit Murphys, oder besser: die seiner Maskenbildner, zu erwähnen. Manche Nebenrollen, wie die der beiden Zuhälterkumpels Norbits, lassen kurz den Charme der alten Filme aufkommen, und schmerzen daher ganz besonders, während man in diesem niveaulosen Film sitzt.