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Kritik von Elke König zu 'Mr. Magoriums Wunderladen'

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Kritik von Elke König
veröffentlicht am 31.12.2017
85%
Zelluloid ist ein Material, auf dem bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Filme aufgenommen wurden. Im heutigen Sprachgebrauch bezeichnet man damit auch einfach Filmaufnahmen. Ausserdem ist es noch der Name dieser Website! ;-)
Inhaltsangabe:

Mr. Edward Magorium (Dustin Hoffman) hat einen magischen Spielwarenladen. Jeder Kunde, jedes Kind ist eingeladen, das Spielzeug vor Ort auszuprobieren und erlebt dabei zauberhafte Momente mit sich versteckenden Flummis, lebenden Plüschtieren und einem magischen Buch, dass genau das gewünschte Spielzeug zaubert.

Mr. Magorium ist jedoch schon alt, sehr alt. Der neue Buchhalter Henry Weston (Jason Bateman) findet in den Unterlagen sogar noch einen Schuldschein von Thomas Eddison. Und weil Mr. Magorium schon so alt ist, spürt er, das seine Zeit abgelaufen ist. Seine Managerin Molly Mahoney (Natalie Portman) soll seinen Spielwarenladen erben, doch sie will es nicht und glaubt, das sie keine Magie insich trägt!

Mit aller Mühe versucht sie Mr. Magorium davon abzuhalten zu gehen. Der Laden spürt die Unruhe in dem Geschäft und benimmt sich zuweilen zickig. Und Henry bekommt irgendwie gar nicht mit, das es tatsächlich ein Wunderladen ist. Wird Molly Mr. Magoriums Wunsch erfüllen und den Laden weiterführen? Und wie soll sie die Magie heraufbeschwören, die so wichtig ist für das Geschäft?

Mein Fazit:

Den Film habe ich schon wirklich sehr lange in meinem DVD-Regal und ich hätte mir die werbefreie Version durchaus gefallen lassen können. Und doch nahm ich mir erst Zeit, als er kurz vor Weihnachten im TV lief.

Der Film bietet eine Mischung aus vielem, was bislang so auf Zelluloid gebannt wurde. Und die erste Stunde war es auch wirklich magisch. Das Zusammenspiel zwischen Dustin Hoffman und Natalie Portman hat mir dabei gut gefallen. Es wirkte eher wie eine sehr innige Vater-Tochter-Beziehung und Mr. Magorium hat sie wohl auch eher als Tochter als Managerin seines Ladens gesehen. Dustin Hoffman war für mich schon immer sehr ausdrucksstark und wandlungsfähig. Und auch in diesem Film wurde er seinem Ruf als begnadeter Schauspieler gerecht. Ich habe alle anderen Rollen vergessen, in ihn nur Mr. Magorium gesehen - leicht schrullig und mit gehörigen Macken, aber durchaus liebenswert und freundlich. Er schien einfach aus der Zeit gefallen mit seiner Frisur und seinem Anzug.

Natalie Portman spielt eine junge Frau, die eigentlich Pianistin werden wollte, aber an einer Stelle in einem Stück scheiterte. So wurde aus ihrer prophezeiten Karriere nichts und sie führt mit Liebe und Engagement den Laden. Das Klavierspielen hat sie nicht aufgegeben, sehr wohl aber ihren Traum. Ihr Selbstvertrauen ist dadurch reichlich angekratzt, was dazu führt, das sie nicht das Wesentliche in ihrem Innern erkennt!

Auch wenn alle Schauspieler durchaus überzeugend gespielt haben, konnte mich die Magie am Ende nicht abholen. Was teilweise zwischendrin zu wenig war, war am Ende einfach zu viel und zu fantastisch. Da konnte mich Natalie Portman, obwohl ich sehr sympathisch finde, nicht so ganz überzeugen.

Es ist ein wunderbarer Film für die ganze Familie, der durchaus sehenswert ist, dem aber leider das letzte Quentchen Magie fehlt! Von mir erhält er 85%.

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