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Kritik von Elke König zu 'Charlie und die Schokoladenfabrik'

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Charlie und die Schokoladenfabrik
Poster zu "Charlie und die Schokoladenfabrik"Originaltitel: Willy Wonka & the Chocolate Factory
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Kinostart Deutschland: 25.12.1971

Komödie, Fantasy, Musical

USA 1971, ca. 100 min.

FSK: ohne
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Kritik von Elke König, veröffentlicht am 27.02.2008
Halbwaise Charlie Bucket (Peter Ostrum) lebt mit seinen Großeltern und seiner Mutter in einem kleinen Haus am Rande der Stadt. Er lebt in armen Verhältnissen und hilft seiner Mutter, indem er Zeitungen austrägt.

Jeden Tag kommt er an der Schokoladenfabrik von Willy Wonka (Gene Wilder) vorbei. Obwohl niemand hinein oder hinaus geht, steigt Rauch aus den Schornsteinen. Niemand weiß, was dort wirklich passiert. Eines Tages gibt Willy Wonka fünf goldene Gutscheine heraus, die er in seinen Tafeln versteckt. Die ganze Welt ist nun auf der Suche nach den fünf goldenen Gutscheinen, denn der Finder bekommt nicht nur lebenslang Süßigkeiten, sondern darf auch seine Fabrik besichtigen.

Vier goldene Tickets sind schon gefunden worden und Charlie hat alles versucht, was in seiner Macht stand, um einen Gutschein zu bekommen. Aber erst fast am Schluß findet er ihn schließlich und er nimmt Großvater Joe (Jack Albertson) als Begleitperson mit.

Am 1. Oktober findet er sich schließlich am Tor von Willy Wonkas Schokoladenfabrik ein, um einen aufregenden und zuckersüßen Tag zu verleben. Aber das Abenteuer beginnt ja erst.

Mein Fazit: Wer überlegt, sich diesen Film zu kaufen, den kann ich nur dringend davon abraten. Ich habe es getan und bereue es. Dieser Film stellt überhaupt keinen Vergleich zu Tim Burtons Version mit Johnny Depp. In dieser Version ist alles irgendwie unwirklich und billig. Man sieht der Kulisse an, dass die Häuser aus Pappmaché sind und die Fahrt im Tunnel durch die Leinwand projeziert wird. Zudem ist es völlig neben dem Buch. Dort hat Charlie nämlich noch beide Elternteile. Und der Besuch in der Schokoladenfabrik war im Februar, nicht im Oktober. Und es tauchten Personen auf, die eigentlich gar nicht auftauchen dürften. Zwar geschieht dies auch in der Burton-Version (die Kindheit des Willy Wonka), aber da läßt es sich noch nachvollziehen.

Einzig und allein Gene Wilder hat mich in den paar Minuten, die ich ihn gesehen habe, überzeugt. Er paßte total ins Bild des Willy Wonkas, so habe ich ihn mir auch vorgestellt nach dem Buch.

Ich finde diesen Film grauenvoll, die DVD patzt gelegentlich, indem auf einmal englisch gesprochen wird. Und die Reime der Umpa-Lumpas passen auch nicht so wirklich. Ich bin enttäuscht und kann nur jedem davon abraten.

Wertung von Elke K.:
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