Kurzinhalt: Zwei Amerikanische Rucksacktouristen reisen mit einem isländischen Artgenossen durch Europa oder besser gesagt Europas Sexclubs und Kifferlounges. Bis ihnen das ewige Saufen und Kiffen zu langweilig wird und sie in Amsterdam auf eine "netten" jungen Mann treffen, der sie überredet, doch in die Slowakei zu fahren, um dort die Heißesten Mädchen aufzureißen. Doch dann ändert sich alles und einer nach dem anderen verschwindet scheinbar spurlos.
Kritik: "Hostel" wurde als einer der härtesten Filme aller Zeiten angekündigt. Auf den Plakaten war zulesen "Der Härteste Film aller Zeiten - Grausammer als 'Saw'".
Dem letzten Teil dieser Werbekampagne möchte ich nur zu gerne beipflichten: Dieses Machwerk ist tatsächlich Grausammer als "Saw" oder jeder vergleichbare Film, der je gedreht wurde, aber diese Grausamkeit bezieht sich leider nicht auf das inhaltliche des Films sonder beschränkt sich im allgemeinen nur auf die zusammengesetzten Klischees, wobei keines in diesem Film außer Acht gelassen wurde.
Die Charaktere wurden nur zu einem einzigen Zweck erschaffen, nämlich um abgeschlachtet zu werden. Tiefe oder Sinn sucht Mann vergeblich, und auch die Kamerafahrten und das Make-Up sind mehr als dürftig. Also: Wer sich gerne einen als "hart" angepriesenen Film anschauen möchte sollte lieber auf Filme wie Saw 1-3 oder "House of 1000 Corpses" zurückgreifen, bei letzteren garantiere ich sogar für einige Lacher.