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Kritik von Michael Scharsig zu 'Predators'

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Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 02.01.2012
75%
Ein Trailer ist ein aus einigen Filmszenen zusammengesetzter Clip zum Bewerben eines Kino- oder Fernsehfilms, eines Computerspiels oder einer anderen Veröffentlichung. Der Zweck eines Trailers ist es, dem Publikum einen Vorgeschmack auf das beworbene Produkt zu geben und natürlich Werbung für dieses zu machen.
Wer nicht viel erwartet, der wird auch nicht enttäuscht. So in etwa verhält es sich mit dem aktuellsten "Predators". Ein magerer Trailer, ein Adrien Brody als Action-Held und eine Durchschnitts-Story verpassten dem Film nicht gerade das beste Image. Umso entspannter kann der Film angesehen werden, wenn der Zuschauer merkt, dass er trotz allem unterhalten wird.

Die Handlung kann locker in einem Satz erklärt werden: Die größten Kämpfer und Schwerverbrecher der Welt werden von der Erde entführt und auf dem Planeten der Predators abgeworfen, wo sie dem Ritual der außerdischen Krieger nach, als Jagd-Beute um ihr Leben kämpfen müssen. Mit Adrien Brody, Topher Grace und Alice Braga wirkt das Ensemble allerdings wie "The Expandables" für Grundschüler. Unnötigerweise wurde Adrien Brody auch noch eine dunkle, unemotionale Synchro verpasst, die schon fast unfreiwillig komisch wirkt. Da kann von Glück geredet werden, dass der Rest der Truppe durch Leute wie Danny Trejo, Laurence Fishburne oder Oleg Taktarov wieder aufgewertet wird.

Hat man sich einmal an die mageren Umstände und Ausgangsituationen des Films gewöhnt, überrascht er tatsächlich mit einer ordentlichen Portion Spannung. Splatter wird vermieden. Stattdessen bekommt der Zuschauer einen schaurigen Urwald mit eigenartigen Hunde-Kreaturen geboten. Hinzu kommt, dass die Dialoge zwar nicht all zu tiefsinnig sind, aber doch irgendwie bissig und unterhaltsam. Wer die Predators von früher schon nicht ernstnehmen konnte, der wird das auch jetzt nicht können. Für den Film wurden sie aber passend und zum Glück nicht übertrieben inszeniert.

Fazit: "Predators" wird nicht in die Geschichte eingehen. Und das alte Original toppt er auch nicht. Zu uninspiriert ist die Story, zu seltsam die Darsteller-Formation. Trotzdem bietet der Film einen rasanten Dschungel-Kampf ums Überleben, der bis zum Ende spannend bleibt.

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