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Kritik von Joachim Tepe zu 'Wonder Woman'

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Partner von Entania
Kritik von Joachim Tepe
veröffentlicht am 17.06.2017
55%
Unter dem Dach des Konzerns Marvel Entertainment versammeln sich viele Unternehmen der Unterhaltungsbranche, darunter die Marvel Studios, die Kinofilme mit den verschiedenen Comichelden des Hauses realisiert. Zu den bekanntesten Characteren gehören Spider-Man, die X-Men und Hulk.
www.marvel.com

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Eigentlich wollte ich mir keine DC Comic Verfilmungen mehr im Kino anschauen. "Man of Steel" (50%), "Batman vs. Superman" (35%) waren einfach zu schlecht und auch "Suicide Squad" (60%) war trotz cooler Optik und interessanten Charakteren am Ende doch eine Enttäuschen durch die mangelhafte Story.

Warum habe mich mir jetzt doch Wonder Woman angeschaut? Habe mich durch die zahlreichen guten Kritiken animiert gefühlt. Leider wieder ein Reinfall. Und ich weiss auch jetzt warum. Die guten Kritiken bezogen sich zu aller erst auf die Tatsache, dass erstmals eine Frau als Superheldin in einem Einzelfilm die Hauptrolle spielt und dazu der Regisseur auch weiblich ist. Ja, toll, aber das macht es nicht automatisch zu einem guten Film. Dabei war das Fundament für einen guten Film durchaus da. Ich finde Gal Gadot hat Ihre Sache wirklich gut gemacht. Eine sympathische Hauptdarstellerin, die vor allen in den witzigen Szenen gut rüberkommt. Aber warum muss sie in vielen anderen Szenen andauernd schauen wie ein Hundewelpe, der seiner Mama entrissen wird? Um als Superheldin wahrgenommen zu werden, sollte man einfach mehr Eier in der Hose haben. Und das nicht nur in den Kampfszenen.

Was war positiv: Ausstattung, Bild, Ton und auch die Kamera sind auf jeden Fall positiv hervorzuheben. Obwohl Slowmo-Einstellungen mittlerweile zu fast jedem Actionfilm gehören, sind hier doch ein paar neue Perspektiven entstanden, die beachtenswert und handwerklich hervorragend sind.

Mäßig mal wieder die Story. Liegt es an dem Genre, dass bei Comic-Verfilmungen (übrigens auch bei Marvel), die Story so häufig vernachlässigt wird? Darf es keine Comic-Verfilmung geben mit einer spannenden Geschichte mit Wendungen und Überraschungen: Man hat das Gefühl, dass die Macher glauben, dass gute Action reicht. Tut sie aber nicht.
Zumal hier die Geschichte auch nicht flüssig erzählt wird. Viele Längen quälen den Zuschauer durch die viel zu langen 141 Minuten. Der Film braucht für seine lineare und einfache Erzählweise diese Zeit jedenfalls nicht.

Fazit: "Wonder Woman" ist definitiv kein Kino-Muss und wirklich nur etwas für die eingeschworene (DC)Comic-Fan-Gemeinde. Reingehen, schauen, vergessen. Das wars.

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