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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'Desperado'

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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann
veröffentlicht am 17.12.1997
90%
Ein Remake ist eine Neuverfilmung eines bereits existierenden, meist mehrere Jahrzehnte älteren Films.
Wie bereits drei Jahre zuvor geht der namenlose Mariachi mit seinem Gitarrenkoffer voller Waffen wieder um. Nein, es ist kein Zufall, daß dis Story einem bekannt vorkommt, denn Desperado ist ein Remake von El Mariachi, dem ersten Film von Robert Rodriguez. Mit einem kleinen Unterschied: statt der 7000 Dollar, die er für den alten Film zur Verfügung hatte bekam er dieses Mal von der Produktionsfirma ein richtiges Budget mit dem er auch namhafte Schauspieler verpflichten konnte, zum Beispiel Antoinio Banderas, Salma Hayek und Cheech Marin.

In einer Bar des kleinen mexikanischen Ortes Acuna taucht eines Tages ein Fremder (Steve Buscemi) auf. Er erzählt den anwesenden Personen von einem namenlosen Gitarrenspieler (Antonio Banderas, Interview mit einem Vampir), der durch die Lande zieht und Rache für seine ermoredete Frau sucht. Die Barbesucher werden hellhörig als sie den Namen Bucho hören - der ist schließlich ihr Chef und von Beruf Drogenhändler.
    Was die Zuhörer allerdings nicht wissen: der Fremde hat den Mariachi nicht nur gesehen, er ist auch sein einziger Freund, und es hat schon einen Sinn, daß er im Ort die Geschichten erzählt: er will seinem Freund die Reaktionen der Bevölkerung mitteilen, vor allem, wie sie auf den Namen seines Erzfeindes Bucho reagieren. In deisem Fall war die Reaktion erfolgversprechend für die beiden, sie scheinen ihrem Gegner sehr nahe gekommen zu sein. Dementsprechend ist aber auch die Gefahr gewachsen in der sich das Leben der beiden befindet.
    Immer wieder muß Carolina (Salma Hayek), die hübsche Besitzerin einer Buchhandlung den angeschlagenen Gitarrenspieler aufpäppeln oder ihn nur mit dem medizinischen Wissen, das sie aus einem ihrer Bücher hat. Sie ist aber nicht nur eine Freundin des Fremden sondern kennt auch Bucho (Joaquim de Almeida) recht gut...

Es hat sich gelohnt, daß Rodriguez "El Mariachi" neu verfilmt hat: nicht nur die Bilder sind wesentlich besser, auch die Schauspieler sind dieses Mal nicht aus seinem Bekanntenkreis sondern aus der Schauspielerelite rekrutiert. Wenn auch die Story etwas dünn ist, so macht der Film trotzdem Spaß - und er bietet sowohl den männlichen als auch den weiblichen Zuschauern was für's Auge: für die Männer Salma Hayek und für die Frauen Antonio Banderas.

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