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Kritik von Michael Scharsig zu 'Evil Dead'

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Partner von Entania
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 17.05.2013
80%
Ein Remake ist eine Neuverfilmung eines bereits existierenden, meist mehrere Jahrzehnte älteren Films.
Ein Trailer ist ein aus einigen Filmszenen zusammengesetzter Clip zum Bewerben eines Kino- oder Fernsehfilms, eines Computerspiels oder einer anderen Veröffentlichung. Der Zweck eines Trailers ist es, dem Publikum einen Vorgeschmack auf das beworbene Produkt zu geben und natürlich Werbung für dieses zu machen.
"Evil Dead" - diesem Namen macht Sam Raimi zusammen mit Regisseur Fede Alvarez auch in seinem Remake alle Ehre.

Anders als im Klassiker "Tanz der Teufel" punktet die Neuverfilmung aber auch durch technisch brilliante Optik und Schauspieler, die wenigstens nicht unterer Durchschnitt sind. Bruce Campbell als Ash fehlt natürlich trotzdem schmerzlich.

Auch an der Story wurde etwas leicht verändert, so ist das Drogenproblem von Mia der Grund für den Ausflug und nicht einfach nur Urlaub. Ein kleiner Geniestreich, denn wer glaubt schon einem fantasierenden Junkie auf Entzug? Auch ein Grund, warum die Hütte nicht sofort verlassen wird. Sie soll es schaffen.

Die klassische Kamera-Achterbahnfahrt durch den Wald und viele andere kleine Erinnerungen aus "Tanz der Teufel" werden wieder verwendet - dafür bleibt der Humor auf der Strecke. Dieser Schocker hier soll ernst sein, auch wenn es in einigen Momenten zu unfreiwilliger Komik kommt.

Jetzt das, worauf alle warten: Ja, "Evil Dead" ist ein Massaker, ein Blutregen der die menschlichen Körperteile auf die miesesten Arten schändet und verstümmelt. Weil aber der Trash-Faktor hochgehalten wird, wirken viele Szenen nicht wirklich schockierend, sondern eher unterhaltend.

Trotzem wird in den meisten Szenen nicht weggeguckt, sondern brutal draufgehalten. Spritzen, Nägel, Kettensägen und und und ... alles kommt zum Einsatz.

"Der schockierendste Film, den Du jemals sehen wirst" lautet der Slogan - dieses Versprechen hält der Film nur halbherzig. Die Vergewaltigung durch Bäume kam beispielsweise sogar im Original grauenhafter rüber.

Insgesamt ist "Evil Dead" ein heftiges Stück Ekelhorror, das den Spannungsbogen aufrecht hält und unterhält. Eins ist klar, dieser Film ist ein Festival der Brutalität - aber der trashige 80er-Jahre-Charme macht ihn dennoch sympathisch. Dass "Wir werden Dich kriegen" aus dem Trailer nicht mit in den Film übernommen wurde ist schade, hatte Kultfaktor.

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