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Kritik von Martin Zopick zu 'Maestro'

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Partner von Entania
Kritik von Martin Zopick
veröffentlicht am 16.07.2017
15%
Casting bezeichnet den Vorgang, bei dem die Besetzung der Rollen eines Films oder eines anderen Werks mit Schauspielern festgelegt werden.
Der Film von Léa Fazer soll wohl eine Hommage an den großen Éric Rohmer sein. Also hat dessen Freund Jocelyn Quivrin und die Regisseurin alles ins Drehbuch gepackt, was so zum Dreh eines Films gehört. Angefangen vom Casting bis zur fingierten Pressekonferenz vor leerem Saal in Venedig.
Für eine ironische Betrachtungsweise reicht die Ironie nicht. Die Witzchen sind flach, die Komik eindimensional. Alles ist nur halbherzig. Selbst die Liebesgeschichte zwischen Henri (Pio Marmaï) und Gloria (Déborah Francois) wird auf einen Kuss reduziert, den die zwei Darsteller am Set verlängern, obwohl der Maestro (Michael Lonsdale) schon längst 'Cut!' gerufen hat. Ein weiterer mutmaßlicher 'Brüller' ist ein Handy, das beim Dreh dieses Schäferspiels aus dem Barock klingelt. Oder man sieht Henri Dudelsack spielen und hört aber den Sound einer Klarinette. Da fällt es dann nicht weiter ins Gewicht, wenn das Einhorn sein Horn verliert. (Ich schmeiß mich weg!)
Das Vorurteil, dass die Filmleute alle was an der Klatsche haben, wird hier vollauf bestätigt. In diesem Chaos gilt wohl nur die Devise 'Augen zu und durch!' Hier sind nur Dilettanten und Durchgeknallte am Werk. Und alles geschieht unter der Leitung von Maestro. Und als der Dreh zu Ende ist und der Film auch, sind alle erleichtert.
Maestro Michael Lonsdale spielt sich selbst als Filmlegende und tappt sinnsuchend durchs Bild. Lediglich Déborah Francois beeindruckt durch ihren jugendlichen Charme. Weder geistreich noch amüsant, weder unterhaltsam noch rührend. Ein Nullum! Ein Luftballon würde wenigstens fliegen.
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