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Kritik von Martin Zopick zu 'Django - Ein Leben für die Musik'

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Kritik von Martin Zopick
veröffentlicht am 03.11.2017
85%
Biopic ist der englische Begriff für eine Filmbiografie, die aus dem Leben einer Person erzählt, die tatsächlich lebt oder gelebt hat.
Über die Musik von Django Reinhardt (1910-1953) gibt es ja keine zwei Meinungen und man kann in diesem Film auch ausgiebig mitswingen, denn es ist fast unmöglich die Füße stillzuhalten, wenn man ihn hört.
Dabei ähneln sich seine Stücke wie ein Ei dem anderen - kennst du eins, kennst du alle - doch man erfreut sich an den jeweils überraschend völlig unorthodox eingesetzten Synkopen.
Sein Privatleben wird ausgiebig gewürdigt mit schwangerer Ehefrau Naguine (Bea Palya) und einer Geliebten Louise (Cécile de France). Auch seine Herkunft aus dem Lager der Sinti wird beschrieben. Das Hauptaugenmerk widmet der Film aber Djangos (Reda Kateb) Verhältnis zu den Nazis, die seine Popularität - wie bei vielen anderen - für ihre Zwecke nutzen wollen. Der an und für sich völlig unpolitische Gitarrist (als er Hitlers Bild in der Wochenschau sieht 'Was ist das denn für ein Clown?') bekommt die Macht der Nazis zu spüren und zu fürchten. Und die gehen sehr subtil vor. Seine geliebte Louise bekommt das am eigenen Leib schon handfester zu spüren. Übertriebene Gewalt wird allerdings sinnvoll vernachlässigt, die Flucht in die Schweiz etwas dramatisch ausgewalzt. Den meisten ist dieser 'Umweg' in die Freiheit ebenso unbekannt wie die von Django komponierte 'Zigeunermesse', mit der der Film stimmungsvoll endet. Das Handicap an seiner linken Hand wird zwar erwähnt, die daraus resultierende dann neuartige Spieltechnik links liegen gelassen.
Ein Biopic, das zu mehr und öfterem Anhören von Djangos Musik ermuntert.
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