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Kritik von Martin Zopick zu 'Ihre beste Stunde - Drehbuch einer Heldin'

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Kritik von Martin Zopick
veröffentlicht am 16.07.2017
80%
Als einen Cameobezeichnet man einen kurzen Auftritt einer bekannten Persönlichkeit in einem Film. Zum Beispiel waren im Kinofilm "Starsky & Hutch" die beiden Hauptdarsteller der Serie kurz zu sehen. Die Cameo-Darsteller müssen aber nicht unbedingt Schauspieler sein, oft tauchen auch andere Prominente wie Musiker oder Sportler auf.
Sowohl der deutsche als auch der Titel des Originals können wenig zur Popularität des Films beitragen, denn man schaut etwas verunsichert drein, nachdem man ihn gelesen hat. Bei der vollen Namensnennung braucht man fast einen Spickzettel, wenn man ihn wiederholen muss.
Trotzdem ist es ein beachtenswerter Film geworden, den Lone Scherfig da abgeliefert hat. Ein Romanze ohne Happy End, im zweiten Weltkrieg, in dem der Tod seine Opfer fordert, denn die Deutschen bombardieren 1940 London. Anfangs dauert es ein bisschen, bis man die Hierarchie und die diversen Posten am Set einordnen kann. Jeremy Irons hat ein Cameo und erklärt als Kriegsminister, worauf es ankommt: Patriotismus und Heldentum.
Catrin Cole (Gemma Arterton) schreibt zusammen mit Kollege Tom Buckley (Sam Claflin) Drehbücher. Ein gebrochenes Verhältnis leidet unter ambitioniertem Ehrgeiz und verklemmter Schüchternheit, wird aber recht amüsant umgesetzt, zumal wenn der abgehalfterte Altstar Ambrose Hilliard (Bill Nighy) seine ganze schrullige Egozentrik einsetzt. In diesem Mädelsfilm setzt sich die Newcomerin Catrin zwar beruflich durch ohne das nötige Quäntchen Glück in der Liebe zu haben. So wird es kein echter Liebesfilm - abgesehen von der Liebe zum Kino - obwohl manche Szenen umgeschrieben werden und aus Wusch und Hoffnung kurzzeitig so ein Genre doch zulassen. Mit allen notwendigen Accessoires wie Vollmond, Meeresbucht und einem Geständnis von zwei Verliebten.
Man kann gut verfolgen wie Filmszenen entstehen, verändert und dann mit Hilfe der Kamera für die Ewigkeit konserviert werden. Das geniale dabei ist, dass technisch Vieles heute als Komödie auf uns wirkt, etwas unbeholfen und laienhaft, was damals die Zuschauer zu Tränen gerührt hat. Lone Scherfig nimmt den Zuschauer emotional mit ins Jahr 1940. Das ist schon gekonnt gemacht.
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