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Kritik von Robert Tiesler zu 'Magical Mystery'

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Kritik von Robert Tiesler
veröffentlicht am 09.09.2017
80%
Deutschland, Mitte der 90er. Die gute, alte Zeit des Technos. Als in den großen Hallen zum Rave getanzt worden ist, als sich Tausende zu den Beats bewegten.

Karl Schmidt (Charly Hübner) begleitet seine alten Freunde auf einer Deutschland-Tournee. Er war nach einem depressiven Zusammenbruch in der Nervenklinik, und in der Zwischenzeit sind seine Leute zu echten Technogrößen geworden. Ihr Plattenlabel bringt ordentlich Geld ein, nun sind sie auf "Magical Mystery"-Tour.
Karl fährt den Bus und muss sich um die ganze Truppe (u.a. Detlev Buck, Jacob Matschenz, Leon Ullrich, Sarah Bauerett) kümmern. Im ziemlich schlaflosen Alkohol- und Drogenrausch muss schließlich einer nüchtern sein. Dabei hat allerdings auch Karl so seine Schwierigkeiten, mit dem allem klarzukommen.

"Magical Mystery" ist eine musikalische Zeitreise in die 90er. Der Film gibt einen kleinen Einblick in die damalige Technoszene, er zeigt die kaputten und kreativen Typen, die in den Tag hinein gelebt haben, auch mal besoffen und bedröhnt am Pult gestanden haben und mit billig-bekloppten Songs riesigen Erfolg hatten.
Arne Feldhusen, Spezialist für leisen und hintergründigen Humor, sorgt auch bei diesem Film für eine sehr gute Mischung aus Humor und Satire, Emotionen, Gefühlen und einfach schönen Momenten, die man auf der Leinwand einfach gerne verfolgt.
Es ist einfach schön, diese mitunter kaputten Typen auf dieser Reise zu begleiten, auch wenn sie zwischendurch Mist bauen, blöd sind oder Unsinn treiben.
Charly Hübner spielt den unfreiwilligen Gruppenführer mit viel Witz, Jacob Matschenz wirkt zwar manchmal ein wenig überdreht, ist aber einmal mehr der sympathische Chaot. Dazu Detlev Buck als leicht irrer Labelchef.
Insgesamt ein Film, der für Erinnerungen sorgt, mit der einen oder anderen guten 90er-Musik - zwei Stunden weg vom heutigen Alltag.

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