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Kritik von Kevin Zindler zu 'P.S. Ich liebe Dich'

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Partner von Entania
Kritik von Kevin Zindler
veröffentlicht am 01.03.2012
100%
Vorwort:
Der Bestseller von Cecelia Ahern rührte Millionen Leser vom ganzen Herzen. Die Verfilmung mit der zweifachen Oscar Gewinnerin Hilary Swank (Million Dollar Baby) und dem "300" Star Gerard Butler sollte ähnliche Reaktionen hervorrufen. Viele Verfilmungen scheitern mit dem Anspruch, dem Buch hunderprozentig gerecht zu werden. Nur wenige schaffen es überhaupt, die Erwartungen zu erfüllen. Daher sind derartige Vergleiche auch recht schwierig. Es gibt gute wie schlechte Interpretationen einer bereits vorhandenen Vorlage, wobei jeder Mensch unterschiedliche Vorstellungen haben dürfte, wie der Film aussehen sollte bzw. was denn unbedingt von dem Buch übernommen werden müsste. Ich persönlich bewerte daher überwiegend den Film für sich, da ich den Vergleich mit Büchern für relativ unfair halte, da es nicht einfach ist, tausend Seiten Buch in Neunzig Minuten Film zu packen. Ein gewisser "Wiedererkennungswert" sollte aber selbstverständlich vorhanden sein.
Story:
Es war die ganz große Liebe. Holly (Hilary Swank) und Gerry (Gerard Butler) wollten ihr Leben miteinander verbringen. Doch es kommt anders: Gerry stirbt und Holly, erst 29 Jahre alt, bleibt allein zurück. Auch ihr Leben scheint zu Ende. Sie kapselt sich ab, verlässt das Haus nicht mehr. Doch eines Tages bekommt sie einen Brief mit Gerrys Handschrift.
Es ist der erste von einer Anzahl an Briefen, die Gerry vor seinem Tod verfasst hat. Und in jedem stellt er Holly eine Aufgabe, die sie innerhalb eines Monats zu lösen hat. So beginnt für Holly ein Jahr voller Abenteuer - jedes von Gerry detailliert geplant und unterschrieben mit den Worten "P.S. Ich liebe Dich".
Kritik:
Was für eine schöne und traurige Geschichte! So muss wahre Liebe aussehen. Gerard Butler und Hillary Swank harmonieren prächtig. Sie verleihen ihren sympathischen Charakteren sehr viel Gefühl und schaffen es, den Zuschauer zu packen. Zusammenhalt, über den Tod hinaus. Das dabei nie die Grenze zum "Schmalz" überschritten wird, spricht für Regie und Darsteller.
Die Hilflosigkeit jemanden zu verlieren den man unendlich liebt, wird einem sehr nahe gebracht. Hollys Gefühl, nicht ohne ihren geliebten Mann weiterleben zu können, wird glaubhaft geschildert und führt dazu, sich in ihre Lage hineinzuversetzen. Kathy Bates (Misery) ist als Mutter Swanks zu sehen und glänzt einmal mehr in ihrer Rolle. Die Idee mit den Briefen könnte man als typisch Hollywood kritisieren, aber es passt wunderbar und hat gar etwas magisches ansich. Jeder Brief ist ein Stückchen Therapie für die ruhelose Seele der jungen Frau. Eine gute Portion Humor lässt den Film zu keinem Zeitpunkt in triste Melancholie versinken. Zudem bekommt man sehr schöne Bilder präsentiert, die nicht zuletzt durch Hollys Irland-Urlaub veredelt werden. Der Score ist brillant und die Laufzeit von knapp 120 Minuten lässt kaum Längen zu.

Fazit:
Vom kritischen Standpunkt her wäre eine Höchstwertung sicher zu viel des Guten, da es kleinere Eckpunkte gibt, die nicht ganz rund laufen. Dennoch:
Dieser Film ist emotional, romantisch und wunderbar. Die Geschichte berührt, fesselt und zieht Mann und Frau gleichermaßen in ihren Bann. Tränen lügen nicht.

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