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Kritik von Gerald Holmer zu 'Grießnockerlaffäre'

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Kritik von Gerald Holmer
veröffentlicht am 11.08.2017
80%
"Grießnockerlaffäre" ist eine deutsche Kriminalkomödie von Ed Herzog aus dem Jahr 2017 und die mittlerweile vierte Verfilmung eines Rita-Falk-Romans. Der Film steht in der Tradition der Provinzkrimis aus dem niederbayerischen Niederkaltenkirchen, die 2013 mit "Dampfnudelblues" begonnen wurde. Es folgten "Winterkartoffelknödel" (2014), "Schweinskopf al dente" (2016) und eben dieser Streifen.

Nach einer feucht-fröhlichen Hochzeitsfeier beim Kollegen Karl Stopfer (Frederic Linkemann) wird Provinz-Polizist Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) bei sich zuhause von einem SEK-Kommando geweckt. Der Polizeidirektor und Vorgesetzte Barschl (Francis Fulton-Smith) wurde mit einem Messer im Rücken tot aufgefunden. Dumm nur, dass das Messer Eberhofer gehörte und ziemlich deutlich seine Name auf dem Griff steht. Hinzukommt, dass Franz seinen Vorgesetzten nicht leiden konnte. Papa Eberhofer (Eisi Gulp=Werner Eisenrieder) verschafft seinem Sohnemann erstmal ein Alibi und Franz wird aus dem Gefängnis wieder entlassen. Jetzt versucht er erstmal auf eigene Faust seine Unschuld zu beweisen, aber zumindest macht seine Freundin Susi (Lisa-Maria Potthoff) momentan weniger Stress. Bei Oma Eberhofer (Enzi Fuchs) taucht inzwischen aus heiterem Himmel ihre alte Jugendliebe Paul (Branko Samarovski) wieder auf. Durch die Bekanntschaft vernachlässigt die Oma den Sohn und den Enkel, zum Mittagessen gibt es von nun an nur noch Grießnockerlsuppe. Papa Eberhofer stinkt die Beziehung zwischen der Oma und Paul dermaßen, dass er erstmal den Hof verlässt und seinem Kumpel Moratschek (Sigi Zimmerschied) einen Besuch abstattet. Franz kann derweil wieder auf die Mithilfe seines Ex-Kollegen Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) zählen, der schon Barschls Witwe Ivana (Lilith Stangenberg) in Verdacht hat. Die war früher Prostituierte und lernte Barschl bei Ermittlungen im Rotlicht-Milieu kennen. Aber anscheinend gibt es da noch eine andere Personen-Verbindung bezüglich der Frau Hausladen (Franziska Singer) , die den Mordfall klären und Franz Unschuld beweisen könnte.

Der vierte Verfilmung ist wieder ganz getreu dem alten Muster mit mehr Action als im dritten Teil. Die Handlung wirkt hier konstruierter als sonst, aber der Mordfall ist sowieso immer nur nebensächlich. Die Geschichte lebt vom schwarzen Humor und vor allem von den schrulligen Figuren, allen voran Franz und Rudi, aber auch die Kumpels Flötzinger (Daniel Christensen), Metzger Simmerl (Stephan Zinner) und Kneipenwirt Wolfi (Max Schmidt) sind einsame Spitze und sorgen dafür, dass die Heimatkrimis so erfolgreich sind. Beste Szene ist die, wenn Franz, Flötzinger, Simmerl und Wolfi besoffen zu Thin Lizzys Rocksong "Whisky in the Jar" abtanzen und anschließend, sitzend im Blumenkasten vom Gemeindeplatz, diesen als Schlitten hinter'm Polizeiwagen herziehen lassen.

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 Teil der Serie 'Rita-Falk-Krimis' 
 Dampfnudelblues (2013)  
 Winterkartoffelknödel (2014)  
 Schweinskopf al dente (2016)  
 Grießnockerlaffäre (2017)  
 
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