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Kritik von André Gerstenberger zu 'Rampage - Big Meets Bigger'

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Kritik von André Gerstenberger
veröffentlicht am 13.05.2018
85%
Die Leute reden von Schund oder unerträglichen Dialogpassagen und ich denke mir so: Ja okay mag schon sein, aber das ist Hollywood Reinkultur im Jahre 2018. Größer, mächtiger, unrealistischer und mit noch mehr dämlichen Dialogen ausgestattet. Doch keine Angst ich möchte hier keine Kritik ausüben. Ja klar es ist eine uralte Videospielverfilmung, die als kläglicher Versuch scheiterte, etwas Neues zu bieten. Hollywood hat keine Ideen mehr, also holt man aus dem dunkelsten Archiv Reservaten ein Drehbuch heraus und entstaubt es erst einmal, in dem man einige Handlungspassagen deutlich straffen lässt. Die ersten 50 Minuten sind schon relativ spannend oder besser gesagt sie bieten bis dahin schon eine relativ solide Unterhaltung. Doch die letzten 50 Minuten bieten ein Mega Feuerwerk der Superlative. Also spätestens ab hier hat Brad Peyton das komplette Budget aufbrauchen lassen. Effekte die erschütternd echt wirken und hier wurde sogar Michael Bays Zerstörungskomplexität überboten. Brad Peyton verwandelt die Stadt in ein Kriegsgebiet und der Produktionsdesigner entschied sich für viel Rauch, matte Farben und sehr viele große Bilder. Ja genau es ist ein waschechter Hau-Drauf-Film in bester 80er Jahre Manier, in dem so Dinge wie Dialoge, Logik oder sowas wie Authentizität einfach über Bord geworfen werden. Von kritischer Seite betrachtet, könnte man den Film in der Luft zerreißen und zerpflücken bis in die letzten Details, aber da sollte man auch als Kritiker das Genre etwas besser verstehen. Es ist ein waschechter Actionfilm. Also wo sind die echten Männer von damals, die sich doch solche Filme wünschen oder ist es im Jahre gar aus der Mode geraten, so einen No Brainer zu würdigen. Ich mag Dwayne Johnson, denn unabhängig vom Thema, Titel oder Genre gehen die Leute seinetwegen ins Kino. Dafür erhält er mehr Filmangebote als kein anderer Hollywood-Schauspieler. Jeffrey Dean Morgan darf in bester überzeichneter Manier den richtig harten und zugleich coolen Cowboy verkörpern. Naomie Harris geht dabei schon fast unter, denn ihr Charakter ist milde ausgedrückt uninteressant, denn ihr Schauspiel wirkt eben nicht wirklich passend zu den restlichen Charakteren. Dwayne Johnson spielt den harten Typen, der aber auch moralische Werte pflegt und im Showdown dann richtig auf den Putz haut. Glaubt mir, es wird euch den Atem rauben, was für eine Weltklasse Arbeit euch da präsentiert wird. Ich musste ein paar mal richtig lachen. Innerlich dachte ich mir: Fuck wer hat da am Drehbuch mitgewirkt, um Bray Peyton davon zu überzeugen, es wirklich zu inszenieren? Die Kameraarbeit ist immer nah am Geschehen und bietet ein ordentliches Niveau der Cinemaoptik.

Fazit: Wäre ich ein professioneller Kritiker der den Film auf negativste Weise analysieren müsste und dann noch bewerten müsste, würde ich ihm eine 3 geben. Ich bin jedoch ein waschechter Actionfilm-Fan und auch wenn einige meine Wertung nicht verstehen werden, vergebe ich diese Punktzahl deswegen, weil ich den Film liebe. Es ist wirklich so. Der Film wird vorbestellt und das heißt ich freue mich sehr darauf, diesen Adrenalin getränkten Actioner nochmals genießen zu dürfen. Das Gehirn wird verschont und genau mit dieser Art und Weise sollte man den Film angehen. Er bietet zudem Elemente die mich aus "San Andreas" erinnert haben und die Chemie zwischen The Rock und Bray Peyton ist perfekt. Sie werden bestimmt noch mehr Filme zusammen machen. Ich würde es sehr begrüßen.

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