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Kritik von Elke König zu 'John Carter - Zwischen zwei Welten'

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Kritik von Elke König
veröffentlicht am 14.08.2016
75%
Ein Trailer ist ein aus einigen Filmszenen zusammengesetzter Clip zum Bewerben eines Kino- oder Fernsehfilms, eines Computerspiels oder einer anderen Veröffentlichung. Der Zweck eines Trailers ist es, dem Publikum einen Vorgeschmack auf das beworbene Produkt zu geben und natürlich Werbung für dieses zu machen.
Inhaltsangabe:

John Carter (Taylor Kitsch) ist unbeugsam, widerspenstig und einfach nicht zu zähmen. Und obwohl seine Fähigkeiten als Soldat im Bürgerkrieg sehr hoch geschätzt werden, weigert er sich vehement, für irgendjemanden noch zu kämpfen. Eher ist der einsame Streiter, der tief in seinem Herzen um seine verlorene Frau trauert, an Gold interessiert.

Gerade glaubt er einen großen Fund gemacht zu haben, als er durch Zeit und Raum reist und sich auf einem völlig fremden Planeten - dem Mars - wiederfindet. Zu Anfangs ist er noch verwirrt und kommt mit der vorherrschenden Gravitation nicht klar. Und dann kommen noch komische Wesen mit vier Armen und merkwürdigen Hörnern am Kopf. Neben ihnen fühlt er sich klein und winzig und er kann dem kriegerischen Stamm nichts entgegen setzen.

Doch dann wird er in einen Konflikt mit einem anderen Stamm hinein gezogen, die fliegende Schiffe haben. Als er die Bekanntschaft mit der schönen Prinzessin Dejah Thoris (Lynn Collins) macht und glaubt, durch sie einen Weg zurück auf die Erde zu finden, weitet sich der Krieg zwischen den Stämmen aus und er muss sich entscheiden, was er will.

Mein Fazit:

Der Trailer und die Geschichte versprachen viel - Action, Spaß, Spannung und auch ein bißchen Gefühl. Im Großen und Ganzen hält der Film auch, was versprochen wurde. Dennoch gibt es irgendwie einen fadenscheinigen Beigeschmack.

Wir haben uns den Film in 3D angesehen und dafür einen horrenden Preis bezahlt. Im Nachhinein wäre es nicht sonderlich schlimm gewesen, auf den 3D-Zuschlag zu verzichten. Einige Szenen waren wirkungsvoll, aber meistens hatte man nichts davon. Die Effekte kamen nicht so rüber, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte.

Tayler Kitsch ist mir bis gestern nahezu unbekannt gewesen, machte als Kämpfer und widerspenstiger Held eine gute Figur, ebenso Lynn Collins als Prinzessin. Und doch wird man irgendwie an Filme wie Avatar und Dune erinnert und vielleicht noch ein kleines bißchen Indiana Jones. Natürlich gab es Spannungselemente und auch der Humor kam nicht zu kurz, aber es war nichts Originelles dabei.

Der Film bietet wohl ein abendfüllendes Programm, ist aber kurzweilig und bleibt nicht unbedingt nachhaltig im Kopf. Schade!

Von mir bekommt er 75%.

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