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Kritik von Bernhard Bureick zu 'John Carter - Zwischen zwei Welten'

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Partner von Entania
Kritik von Bernhard Bureick
veröffentlicht am 13.03.2012
75%
Ein Trailer ist ein aus einigen Filmszenen zusammengesetzter Clip zum Bewerben eines Kino- oder Fernsehfilms, eines Computerspiels oder einer anderen Veröffentlichung. Der Zweck eines Trailers ist es, dem Publikum einen Vorgeschmack auf das beworbene Produkt zu geben und natürlich Werbung für dieses zu machen.
The Walt Disney Company (WDC), umgangssprachlich meistens Disney genannt, ist ein US-amerikanischer Medienkonzern mit Sitz in Burbank, Kalifornien. Gegründet wurde die Firma als Disney Brothers Cartoon Studio (1923) und Walt Disney Productions (circa 1930) von den Brüdern Walt und Roy Disney. Am 6. Februar 1986 wurde sie in The Walt Disney Company umbenannt.
www.disney.com

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Unter dem Begriff Cliffhanger versteht man den offenen Ausgang einer Geschichte. Das Wort beschreibt auch jenen Höhepunkt, der am Ende einer Geschichte den Zuschauer dazu bewegen soll, auch deren Fortsetzung zu verfolgen.
Filmfreunde neigen dazu Filme, die in Trailern rasant und actionreich geschnitten sind, schon vor Kinostart in einer gewissen Art und Weise zu verurteilen. So geschah es durch mich auch bei "John Carter - Zwischen zwei Welten".
Der Trailer deutet auf durchchoreographierte Kämpfe, halsbrecherische Verfolgungsjagden und vor allem auf eine ziemlich flache Story hin. Genau das bekommt der Zuschauer auch geboten, allerdings weiß Regisseur Andrew Stanton ("Findet Nemo") die hundert Jahre alte Geschichte in typischem Disney-Charme (der besseren Tage) zu verpacken, sodass man dem Film viel, was er falsch macht, einfach verzeihen muss.

Man weiß in einigen Szenen schon im Vorraus, wie diese ausgehen, da die Dialoge schlauchartig und zielgerichtet, wie eine Carrera-Bahn verfasst wurden. Desweiteren bekommt ein plattwurmartiger Marshund, heimlicher Publikumsliebling und liebevolles Haustier Carters, so viel Screentime, dass er im letzten Drittel doch einen etwas bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Weniger ist manchmal mehr! Nichtsdestotrotz ist er ein toll gestalteter Charakter, der die Rahmenhandlung durch seine Niedlichkeit aufwertet.
Ebensowenig punkten kann die Hintergrundgeschichte um verfeindete Völker im Krieg, die zum Ende hin allerdings etwas an Fahrt aufnimmt, wenn das Geheimnis um die übermächtigen Kahlköpfe gelüftet wird, über die man anfangs recht wenig erfährt.

Äußerst positiv hingegen fällt das Urteil zu Effekten, der Action und vor allem der Stimmung des Films aus, die stetig auf hohem Niveau ist und die Welt John Carters recht eigenständig wirken lässt, obwohl das Setting schon sehr an eine gewisse Wüste aus "Krieg der Sterne" erinnert. Der Film spielt allerdings auf dem Mars, hier Barsoom genannt, und auf genau diesem überwiegen nunmal Braun-, Gelb- und Rottöne.
Einen großen Teil des im Film vorherrschenden Trash-Appeals macht aus, dass es mittlerweile extrem unglaubwürdig erscheint, dass der Planet Mars überhaupt bewohnt ist. Vor hundert Jahren konnte Autor Edgar Rice Burroughs das natürlich nur erahnen und umso sympathischer ist es, dass man die Geschichte nicht einfach auf einen anderen Planeten verfrachtet hat, sondern es so belassen hat, wie die Vorlage es hergibt.
Das Volk der grünlichen Tharks ist zweifelsohne ein Höhepunkt des Streifens. Seit "Avatar" gab es keine realistischeren Computerwesen mehr auf der Leinwand zu bestaunen. Die übermenschlich großen Marsbewohner bestechen durch lebensechte Mimiken und Gestiken und einem eigenständig gestalteten Aussehen.

Zwiegespalten kommt das Ende daher, da der Film mit einer Art Cliffhanger endet, der wohl einen weiteren Teil nach sich ziehen wird. So etwas wird zwar nicht gern gesehen, allerdings ist er wirklich gut positioniert und wirkt trotz Vorhersehbarkeit erstaunlich sinnvoll! Insgesamt ist der Film also rund, so dass er auch ohne Fortsetzungen schlüssig funktioniert.

Zusammengefasst ist "John Carter - Zwischen zwei Welten" unterhaltendes Popcorn-Kino, wie man es heutzutage gerne öfter sehen würde. Er regt weder zum Nachdenken an, noch macht er irgendetwas außerordentlich gut oder schlecht, verschwendete Zeit ist der Film allerdings keineswegs. Empfehlung!

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