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Kritik von André Gerstenberger zu 'Showdown in Little Tokyo'

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Kritik von André Gerstenberger
veröffentlicht am 07.11.2017
100%
Meine Review zu "Showdown in Little Tokyo" :

Dolph Lundgren, Brandon Lee und Cary-Hiroyuki Tagawa in einem Film. Allein die Besetzung spricht schon für sich. Zu einer Zeit als Dolph Lundgren als noch sehr präsent im Kino war. Ich kann es fast gar nicht glauben, das dieser Film nicht im deutschen Kino lief. Denn meiner Meinung nach ist es der beste Film von Mark L. Lester, wobei Filme wie "Die Klasse von 1999", "Extreme Justice", "Phantom Kommando", "Hitman's Run" ebenfalls nicht zu verachten sind. Leider erreicht er dieses Niveau schon seit Jahren nicht mehr und dreht so einen unerträglichen Müll wie "Poseidon Rex" oder "The Dragons of Camelot". Am besten sollte er in Rente gehen, denn seine Zeit ist eindeutig vorbei.
Was Dolph Lundgren angeht, hat er kaum verändert. Auch wenn er nicht mehr so agil ist und seine Kampfszenen nicht mehr die Klasse von damals erreichen ist er immer noch ein verdammt cooler Schauspieler. Bei diesem Film präsentiert er sich von seiner besten Seite. Zusammen mit Brandon Lee darf er sich richtig austoben und muss dabei nicht lange warten, bis es zur Sache geht. Denn mit einer Laufzeit von 79 Minuten, geht es mehr als rasant zur Sache. Kurz und bündig und ohne großen Dialog wird hier einem ein Actionfeuerwerk der Extraklasse geboten.
Die gesamte Action wurde auf einem sehr ordentlichem Niveau umgesetzt. Egal ob Kampfszenen, Schießereien oder Explosionen alles passt perfekt zusammen. Mit einem Budget 8 Millionen Dollar hat man damals noch was auf die Beine gestellt, wovon man heute nur träumen kann. Okay fairerweise muss man auch zugeben, das heute vieles teurer geworden ist. Mit diesem Budget hat Mark L. Lester damals bewiesen, das er nicht umsonst ein gut beschäftigter Mann zu dieser Zeit war.
Cary-Hiroyuki Tagawa hat zwar das Schauspieltalent eines Leihen, aber das ist gar nicht relevant, denn er hatte verdammt viel Spaß, was seine Bösewicht Rolle angeht. Im Gegensatz zu heute waren die Bösewichte zu dieser Zeit noch keine Witzfiguren wie sie es oftmals heute sind. Nein sie hatten einen driftigen Grund, für das was sie taten und wurde dementsprechend mit dem Helden konfrontiert.
Aus technischer Sicht bekommt man eine astreine Kameraführung geboten. Man darf sich zurücklehnen und die ausgiebige Action genießen. Das macht richtig Spaß und man kann gar nicht genug davon kriegen. Dolph Lundgren hatte kein einziges Stunt double und führte damit alle seine Stunts selber aus. Sehr beachtlich und mehr als lobenswert, was er damals alles in Kauf genommen hat.
Brandon Lee ist allerdings auch nicht von schlechten Eltern und präsentiert mindestens genauso gut wie Dolph Lundgren. Zusammen sind sie ein explosives Team. Vor allem das Schauspiel von Dolph Lundgren liebe ich so sehr. Wie lässig er seine Gegner auseinander nimmt und immer wieder einen coolen Spruch auf den Lippen hat.

Fazit: Ein Film, der genau richtig ist. Auch wenn er mit einer Laufzeit von 79 Minuten etwas zu kurz geraten ist, bietet er dafür perfekt gemachte Action mit zwei wahren Männern die für so einigen Sachschaden gesorgt haben. Der Bösewicht wurde von Cary-Hiroyuki Tagawa perfekt besetzt, weil er zusammen mit Dolph Lundgren & Brandon Lee auf einer Wellenlänge agiert. Alle Beteiligten hatten verdammt viel Spaß. Herausgekommen ist eine echte Actionbombe. Mit einer Art und Weise wie man es heute nur noch selten erleben darf, da die Regisseure heutzutage oftmals einen Stock im Arsch haben, bis auf wenige Ausnahmen. Jeder echter Actionfan sollte diesen Film gesehen haben und Dolph Lundgren Fans sowieso, denn ansonsten haben sie wirklich was verpasst. 10/10

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