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Kritik von Robert Tiesler zu 'Baby Driver'

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Kritik von Robert Tiesler
veröffentlicht am 01.08.2017
80%
Baby (Ansel Elgort) ist ein Ass am Lenkrad. Bei Verfolgungsjagden mit dem Auto macht ihm keiner was vor. Allerdings ist dieses Können auch von Doc (Kevin Spacey) entdeckt worden. Doc ist ein windiger Hund, der Überfälle plant und dafür immer wieder Leute anheuert. Baby sitzt am Steuer und sorgt dafür, dass die Banditen nach dem Überfall schnell weg kommen.
Baby macht das, weil er Schulden bei Doc hat. Aber eigentlich ist Baby kein Verbrecher, ginge es nach ihm, würde er sich lieber heute als morgen zurückziehen. Wie er sich überhaupt immer zurückzieht - in die Musik. Ohne seine Kopfhörer geht nichts, auch weil er seit einem Unfall einen Tinnitus hat, den er so übertönen kann.
Als er aber in einem Diner ein Mädchen kennenlernt, will er den Ausstieg aus seinem kriminellen Leben noch schneller packen. Aber Doc lässt nicht locker.

Hui, erst mal durchatmen! Denn "Baby Driver" lässt den Zuschauer ziemlich atemlos zurück. Dieser Thriller hat Tempo und Witz, und er lebt von der vielen Musik. Fast könnte man den Eindruck haben, dieser Film sei ein Thrillermusical, weil es auch einige Passagen gibt, die tatsächlich fast ohne Worte auskommen.
Baby ist ein cooler Typ, irgendwo zwischen Kind und Erwachsenen, Ansel Elgort spielt diesen Zwiespalt sehr gut. Denn der junge Mann hat ein Trauma zu bewältigen, von dem wir im Laufe des Filmes erfahren.
"Baby Driver" lebt von den schnellen, aber nicht aufdringlichen Schnitten, von der wirklich coolen Musik und der sehr spannenden Geschichten, die einen emotionalen Höhepunkt erlebt. Und interessanterweise weiß man als Zuschauer gar nicht immer, was man sich denn wünscht, wie es ausgeht. Denn Baby muss sich entscheiden, wie er denn auch seiner Verbrecherkarriere aussteigt und welche Folgen das hat.
Dass der Film mitunter so brutal ist, dass er erst ab 16 freigegeben ist, könnte allerdings ein Problem sein. Denn der junge Hauptdarsteller wäre ja eigentlich auch eine Ab-12-Zielgruppe gewesen. So gehen dem Film wohl einige Zuschauer verloren.
"Baby Driver" gehört aber vielleicht ja auch deshalb auf jeden Fall zu den coolsten Actionfilmen 2017!

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