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Kritik von Stefan Petersohn zu 'Beyond The Sea'

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Partner von Fantastic Zero
Kritik von Stefan Petersohn
veröffentlicht am 19.05.2010
80%
Biopic ist der englische Begriff für eine Filmbiografie, die aus dem Leben einer Person erzählt, die tatsächlich lebt oder gelebt hat.
Und noch ein Film, den ich mir vor allem wegen Kate Bosworth angeschaut habe. Auch diesmal wieder an ihrer Seite: Kevin Spacey, mit dem sie bereits in "21" und "Superman Returns" aufdrehte. Diese Produktion ist hingegen eine Nummer kleiner und wohl auch etwas persönlicher. Spacey spielt Bobby Darin, einen schon früh an einer schweren Krankeit leidenden Jungen, dem die Ärzte ein sehr kurzes Leben prohpezeien. Seine große Liebe, die Musik, hilft ihm sein schweres Schicksal besser zu ertragen. Als er älter wird, geht es für ihn im Show-Biz gar steil bergauf. "Beyond the Sea" Ist so eine Art Musical-Biopic-Traumcollage die mittels kreativer Kamerafahrten und tragischkomischer Momente die Lebensgeschichte jenes außergewöhnlichen Mannes erzählt, der durch zahlreiche Hits wie "Splish-Splash" und "Mack Knife" Berümtheit erlangte. Was von dieser Version wahr und was gelogen ist, kann ich nicht genau sagen - es ist mir aber ehrlich gesagt auch egal. Das Motto gibt Darin recht früh im Film vor: "Memories are like moonbeams. We do with them what we want." Und später heißt es treffenderweise "People hear what they see." Was mir echt gefallen hat, ist das "Beyond the Sea" - im Gegensatz zu vielen anderen Musiker-Filmen - überhaupt nicht versucht superrealistisch, megabeklemmend und hyperanspruchsvoll rüberzukommen. Stattdessen reihen die Macher mit bemerkenswerter Lockerheit eine coole Szene an die andere und unterlegen diese mit lässig klimpernden Melodien. Das wirkt zwar teilweise etwas süßlich, beinhaltet aber eine irre Dynamik, dieser Film ist einfach unterhaltsam. Ich hoffe überdies, dass die bezaubernde Kate Bosworth sich in Zukunft mal ein paar Pfündchen anfuttert, damit sie auch im Badeanzug wieder eine gute Figur macht - die Ankündigung von "Blue Crush 2" würde meine Stimmung dauerhaft um mindestens 1,5 Prozent verbessern. Aber genug von diesem Fanboy-Gewäsch. Empfehlung.
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