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Kritik von Robert Tiesler zu 'Downsizing'

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Kritik von Robert Tiesler
veröffentlicht am 05.02.2018
60%
Es wird immer enger auf der Erde - und die Zahl der hier lebenden Menschen wird dennoch immer größer. Einem Team von norwegischen Wissenschaftlern ist jedoch eine Sensation gelungen: Sie können Menschen schrumpfen. Durch ein kompliziertes Verfahren sind sie danach nur noch zwölf Zentimeter groß. Sie brauchen weniger Platz, sie verbrauchen weniger Ressourcen - es könnte ein echter Durchbruch sein.
Für Paul Safranek (Matt Damon) und seine Frau Audrey (Kristen Wiig) gibt es aber noch einen anderen Grund, der dafür spricht, klein zu werden: das Geld. Denn natürlich gibt man auch viel weniger Geld aus, und das Geld, das man hat, ist dementsprechend viel mehr wert. Doch als Paul schon klein ist, teilt ihm seine Frau mit, dass sie sich doch dagegen entschieden hat. Paul muss sich allein ins kleine Abenteuer stürzen, und es hält viele Überraschungen für ihn parat.

Die Idee von "Downsizing" ist spannend. Kleine Menschen brauchen weniger Platz und weniger Rohstoffe. Der Film von Alexander Payne erzählt davon, wie das funktionieren könnte und welche Auswirkungen das haben kann.
Allerdings wirken die Szenen, in denen kleine und große Menschen aufeinander treffen, nicht sehr realistisch. Da gibt die aktuelle Tricktechnik sicherlich mehr her. Hinzu kommt auch ein inhaltlicher Schwachpunkt. Zwar zeigt der Film, dass auch im kleinen Leben nicht alles gut ist. Dass es dort auch arm und reich gibt. Und dass die Umweltprobleme längst nicht gelöst sind.
Aber die Geschichte ist nicht zielstrebig und sie will zu viel. Zwar ist es durchaus interessant, zu sehen, was aus Paul wird, aber letztlich ist es doch viel zu ausschweifend. Andererseits fehlt es aber auch an einer Haltung der Autoren, wirklich klare Akzente zu setzen. So bleibt am Ende ein seltsames Schulterzucken. Zum Glück sorgt Christoph Waltz in einer herrlich bösen Nebenrolle dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

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