Sam Witwicky ist ein ganz normaler Teenager, der mit ganz normalen Problemen zurecht kommen muss. Auf eBay versucht er sein Glück, indem er eine alte Brille von einem seiner Vorfahren verkaufen will, in der Schule hält er ein Referat, in der Hoffnung, mit einer guten Note seinen Vater zu beeindrucken, der ihm ein Auto versprochen hat. Als er ein Auto gefunden hat (oder hat es ihn gefunden?), versucht er, ein Mädchen zu beeindrucken. Die Dinge laufen bestens, bis sich herausstellt, dass sein Auto, das in Wirklichkeit ein Roboter namens Bumblebee von den Autobots ist, aus dem selben Grund bei ihm ist, aus dem andere Roboter der Rasse Decepticons eine Militärbasis angegriffen haben. Sie sind auf der Suche nach einem mächtigen Würfel namens AllSpark, der verlorengegangen ist, als ein Krieg zwischen den Transformers ihren Heimatplaneten zerstörte. Viele Jahre vor der heutigen Zeit, in der die Geschichte spielt, hat ein Forscher namens Witwicky eine geheimnisvolle Maschine unter der Erde entdeckt, die, als er sie versehentlich aktivierte, die Koordinaten des Würfels in seine Brille brannte. Diese Brille ist nun in Besitz Sams, der mitten in einem Wettlauf zwischen Autobots und Decepticons um diese Brille und den Würfel steckt.
Es war einmal vor vielen Jahren, da hat ein damals unbekannter Mann namens George Lucas versucht, eine Geschichte über Jedi-Ritter zu verkaufen, um sie zu verfilmen. Er fand jedoch kein Studio, das willig war, diese aus Studiosicht absurde Geschichte zu verfilmen, noch dazu waren solche Effekte damals unvorstellbar. Also gründete Lucas sein eigenes Studio samt Effekteschmiede namens Industrial Light & Magics (ILM). Diese hat geholfen, der Geschichte die nötige Magie zu verleihen und sie so zu unterstützen. In den nächsten dreißig Jahren hat ILM in so gut wie jedem Film seine Finger im Spiel gehabt, so auch in "Transformers". Doch anstatt wie bei "Star Wars" die Geschichte zu fördern, dient die "Handlung" in diesem Film nur der Präsentation der Effekte. So kommt es, dass die langen Schlachten sehr monoton ablaufen und, trotz hundert Prozent realistisch aussehender Roboter, keine Spannung bieten. Vor der großen Endschlacht allerdings bietet der Film sehr viel Witz und Charme, die durch die Begegnungen zwischen Mensch, hier Sam, gespielt von Shia LaBeouf, der uns noch in einem vierten Teil über einen berühmten Archäologen sein Talent beweisen wird, und Maschine, und Sams Flirtversuchen, entstehen. Wer einen guten Film sehen will, kann sich vor dem Kino viel Zeit lassen und ruhig zehn Minuten später kommen bzw. die ersten Szenen auf der DVD überspringen und den Saal zwanzig Minuten früher verlassen, um nicht durch die eindeutig zu lang geratene Schlacht den vorher noch guten Film zu vergessen.