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Kritik von Daniel Broz zu 'Der Babadook'

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Kritik von Daniel Broz
veröffentlicht am 05.10.2014
100%
Grandioser australischer Horrorfilm. Eine Mischung zwischen "The Shining" und "The Boogeyman". Jennifer Kent (Regisseurin und Drehbuchautorin) macht hier alles richtig. Nicht einen Kritikpunkt habe ich gefunden. Von Anfang bis Ende ein intelligent durchdachter Film, der eigentlich nur im letzten Drittel zu einem richtigen Horrorfilm wird. Zuvor geht es mehr um die Beziehung zwischen Mutter und Sohn und wie sehr diese durch den Tod des Ehemannes/Vaters gestört ist. Die Mutter ist der Erschöpfung nahe, schöpft durch die Liebe von und zu ihrem Sohn aber neue Kraft, um das "Unheil" zu bekämpfen.
Was mir an dem Film besonders gut gefällt, sind die Kameraaufnahmen und Standbilder. Keine großen Effekte. Dafür aber intensive Momente, die einem die Gänsehaut über den Rücken laufen lassen. Jennifer Kent schafft mit den Nahaufnahmen von Haus, Zimmern, Treppe usw.. eine bedrohliche Atmosphäre, die sich den ganzen Film über nach und nach aufbaut und im Finale grandios endet. Die Darsteller, vorne weg Essie Davis als Amelia und Daniel Henshall als ihren Sohn Robbie spielen die Mutter/Sohn-Rolle perfekt. Besonders Essie Davis nimmt man ihre Darstellung als gestresste, abgewrackte und suizidgefährdete Mutter zu jeder Sekunde ab. Zu Beginn des letzten Drittels trumpft sie sogar noch einmal richtig auf und gibt "alles".. :-) Einen Oskar hätte sie für diese Rolle definitiv verdient.


Fazit (10/10):
Wer einen intelligenten Horrorfilm mit einem überraschenden Ende sehen möchte und eher auf subtilen Horror ohne viel Blut/Gewalt und Gemetzel steht, der ist hier absolut richtig. Beide Daumen hoch für einen überragenden Film, der sich nahtlos in eine Reihe mit Klassikern wie "The Shining", "Psycho" oder "The Amityville Horror" einreihen kann. Ohne viel Budget und Hilfsmittel/Effekte wird dem Zuschauer ein Film präsentiert, der noch lange nachwirkt.

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