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Kritik von Daniel Broz zu 'Extraterrestrial - Sie kommen nicht in Frieden'

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Kritik von Daniel Broz
veröffentlicht am 05.10.2014
80%
Ach, was habe ich die Alien-Invasion-Filme aus den 80ern geliebt. Filme wie "They Live" (1988) oder "Invasion vom Mars" (1986) oder "E.T." (1982) waren einfach grandios. Leider gab es danach kaum noch gute Filme dieser Art. Von "Independence Day" mal abgesehen. Daher freute ich mich ganz besonders beim diesjährigen FFF auf Extraterrestrial, dem neuen Werk von den Vicious Brothers und gleichzeitig eine Hommage an die alten Alien-Invasion-Flme der 80er. So zumindest deren Statement bei der Präsentation zu ihrem Film. Was soll ich sagen.. Ich bin irgendwie hin- und hergerissen. Einerseits macht der Film Spaß, doch auch andererseits bietet er kaum Spannung, weil einfach alles so vorhersehbar ist. Eine Gruppe Jugendlicher rund um Brittany Allen als April und Freddie Stroma als Kyle, die eigentlich ein gemeinsames ruhiges Wochenende verbringen wollten, kann direkt vor ihrer Wochenendbehausung den Absturz eines UFOs beobachten und geraten dadurch mitten in eine Invasion Außerirdischer oder zumindest teilweise Invasion, weil nur auf eine Kleinstadt, namens Echo Lake, konzentriert. Später im Film erfährt man mehr darüber. Doch das nur am Rande. Kommt die Story anfangs noch etwas lahm daher, so wird diese zum Ende hin immer rasanter und endet in einem sehr "ungewöhnlichen" Ende. Ich sag nur soviel: Wer den letzten Film der Vicious Brothers gesehen hat, weiß was ich meine.
"Extraterrestrial" hatte viel Potential, das jedoch nur teilweise ausgenutzt wurde. Die CGI- und Soundeffekte, Kamerafahrten, Aliens, UFO-Requisiten sind allesamt richtig gut. Der Film hatte ein Budget von 3 Millionen US-Dollar, was man ihm auch ansieht. Manche Blockbuster haben wesentlich mehr Budget und bieten weniger. Sogar der Soundtrack weiß zu beeindrucken. Aber dennoch fehlt dem Film Seele. Er ist keiner der Filme, die man sich ansieht und später noch wochen- und monatelang darüber grübelt. Einmal gesehen und wieder vergessen. Aber bei aller Kritik. Der Film bietet Unterhaltung und macht Spaß. Und genau das sollte ein Film doch, oder?

Fazit (8/10):
Nachdem ich von "Grave Encounters" so dermaßen begeistert war, durfte ich mir das neue Werk der Vicious Brothers natürlich nicht entgehen lassen. Diesmal führte jedoch nur einer des Duos Regie, nämlich Colin Minihan. Mit Vorfreude saß ich im Kinosessel und musste jedoch leider einen durchschnittlichen Film ansehen, der allerdings einige wirklich gute Lacher und überraschende Wendungen hatte. Nur schade, dass Spannung so gänzlich gar nicht aufkommen wollte. Da der Film eine Hommage an die alten 80er Alien-Invasion-Filme sein sollte, hat man sich auch derer bedient. So kann der Zuschauer sich zwar auf einen Film einstellen, der Spaß macht, aber kaum Spannung bietet, da alles schon einmal gesehen. Jedoch muss ich zugeben, dass mich das Ende wiederum mehr als entschädigt, sogar begeistert, hat.

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