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Kritik von Patrick Teubel zu 'Final Call - Wenn er auflegt, muss sie sterben'

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Partner von Entania
Kritik von Patrick Teubel
veröffentlicht am 21.11.2007
60%
Was würden wir ohne unser Handy machen? Viele Menschen können sich ein Leben ohne gar nicht mehr vorstellen und sind nahezu abhängig davon. Ein Handy steht auch im Film "Final Call" im Mittelpunkt.

Jessica ist Biologielehrerin und hat einen kleinen Sohn. Als dieser zur Schule fährt und Jessica nichts ahnend in ihrer Küche steht, wird sie plötzlich entführt und auf einen Dachboden gebracht. Das Telefon wird zerstört und so muss sie schauen, wie sie zu Recht kommt. Sie versucht das Telefon zu reparieren und das mit Erfolg, jedoch kann sie nicht entscheiden welche Nummer sie wählt. Der "Auserwählte" ist Ryan, dieser ist ein junger Mann der das Leben recht locker sieht. Als er sein Handy abhebt und erfährt das Jessica entführt worden ist, hält er das alles für einen Scherz und will wieder auflegen. Doch Jessica kann ihn noch überreden, es nicht zu tun, und als Ryan merkt, dass die Sache ernst ist, versucht er alles, um ihr zu helfen. Nun muss er übers Handy Jessicas Anweisungen befolgen und versuchen sie und ihre Familie zu retten. Doch das erweist sich als sehr schwierige Aufgabe, da es ihm die Gangster nicht leicht machen, und er mit den Tücken eines Handys zu kämpfen hat. Es vergehen keine 15 Minuten, da erhält Ryan schon den Anruf und muss sein Leben riskieren.

Der Film macht von Anfang an Tempo und ist sehr straff inszeniert. Es gibt keine Sekunde, in der nichts passiert, und der Film lässt einem keine Zeit, Luft zu holen. Die Action und Schießereien sind dabei gut inszeniert und spannend.

Schauspielerisch ist ebenfalls alles solide und überzeugend. Kim Basinger ist zwar nicht wirklich gefordert, was aber nicht schlimm ist. Sie spielt die besorgte Mutter glaubhaft, und mehr wird auch nicht verlangt. Chris Evans spielt ebenfalls überzeugend und punktet vor allem durch seine lässige Art und Ausstrahlung. Jason Statham spielt einen normalen Gangster, er wird überhaupt nicht gefordert, aber allein seine Anwesenheit wertet den Film auf.

Der Film beschäftigt sich auch mit der Handyabhängigkeit der Menschen und die Nachteile von moderner Technik. Dies geschieht meistens zwar nur oberflächlich, aber trotzdem ist diese Kritik nicht zu übersehen. Der Film hat teilweiße mit Logikfehlern zu kämpfen und ist auch etwas voraussehbar, aber da der Film mit so einem hohen Tempo inszeniert ist, fällt das nicht sonderlich auf.

Fazit: "Final Call" ist ein gut und schnell inszenierter Actionfilm, mit sympathischen und soliden Schauspielern. Zwar gibt es einige Probleme im Drehbuch, aber durch das hohe Tempo ist das nicht weiter schlimm.

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