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Kritik von Gerald Holmer zu 'Wir sind die Neuen'

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Kritik von Gerald Holmer
veröffentlicht am 07.07.2017
75%
Wir sind die Neuen ist eine deutsche Komödie des Regisseurs und Produzenten Ralf Westhoff aus dem Jahr 2014. In dem Generationenfilm treffen flippige Altlinke auf junge Spießerstudenten.

Auf dem Konto herrscht Ebbe, daher ziehen drei 68er-Rentner, ehemalige Münchner WG-Genossen und Ex-Studenten Anne, Johannes und Eddi (Gisela Schneeberger, Michael Wittenborn, Heiner Lauterbach) wieder zusammen, feiern natürlich lautstark bis in die Puppen und halten sich nicht an den Putzplan fürs Treppenhaus, sehr zum Ärger der drei jungen Studenten über ihnen: Thorsten, Katharina und Barbara (Patrick Güldenberg, Claudia Eisinger, Karoline Schuch). Denn die haben momentan nur das bevorstehende Examen und ihre Karriere im Sinn. Dabei kommt es immer wieder zu Streitigkeiten und heftigen Wortgefechten, bis die jungen Leute die Hilfe der Rentner benötigen. Nun wird den Alten klar, dass die jungen Nachbarn jede Menge Probleme mit sich schleifen, durch Stress und Liebeskummer aus der Spur geraten sind und ihnen dringend Unterstützung angeboten werden muss.

Die Handlung an sich ist zwar nicht der Brüller, aber die zum Ende hin versöhnliche Generationenkomödie macht dank dezenter Sozialkritik und authentischer Alltagsbeobachtung Spaß. Vor allem das alte und junge Schauspieler-Ensemble agiert prächtig und Regisseur Westhoff würzte die Dialoge mit ordentlich Wortwitz. Am besten fand ich die Darsteller-Leistung von Michael Wittenborn als hippen Altjuristen Johannes mit Sozialengagement. Beispiel gefällig?
Die drei jungen Studenten betreten gerade die Wohnung der 68er. Johannes zieht sich gerade um und steht plötzlich mit weißer Unterhose vor ihnen. Auf die Aufforderung von Katharina, er solle doch bitte eine Hose anziehen, antwortet er: "Ihr seid manchmal echt spooky!"

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