Shaun ist Ende 20, Angestellter in einem Elektrogeschäft, und seine Freizeit verbringt er am liebsten
in einem Pub namens "Winchester". Seiner Freundin Liz ist das alles, und eigentlich auch er, schon lange
viel zu langweilig. Daher droht sie damit ihn zu verlassen. Am nächsten Morgen sieht aber alles wieder
anders aus - ganz anders!
Shaun (Simon Pegg) ist ein Langweiler, das ist seiner Freundin Liz (Kate Ashfield) schon
seit einiger Zeit klar. Er wohnt zusammen mit seinem Schulfreund Ed (Nick Frost) und Pete
(Peter Serafinowicz) in einer WG, seine Freizeit verbringt er am liebsten im "Winchester", einem
kleinen Pub, das gemeinsam mit dem dort getrunkenen Bier sein Lebensinhalt ist.
Liz hat die Nase voll und verlässt Shaun. Ein weiterer Grund für ihn und Ed ins Winchester zu gehen um sich
zu besaufen. Als sie am nächsten Morgen mit jeweils einem ausgewachsenen Kater im Kopf aufwachen, bemerken
sie zunächst nicht, daß sich die Welt um sie herum ziemlich verändert hat, doch schon bald erfahren sie
aus dem Fernsehen von einem geheimnisvollen Virus, das die Menschen in ihrer Heimatstadt London nicht
nur tötet sondern sie als Untote wiederauferstehen lässt. Die beiden sind in Gefahr, aber nicht nur sie,
sondern auch Liz und Shauns Mutter - ganz abgesehen von allen anderen Einwohnern Londons.
Also stellen die beiden einen ausgefeilten Plan auf: Sie holen die
beiden Frauen daheim ab und bringen sie und sich an einem Ort in Sicherheit, an dem sie sich bestens auskennen.
Was liegt da näher als ihre Stammkneipe?
"Shaun of the Dead" ist ein richtig unterhaltsamer Streifen, eine Mischung aus ziemlich schwarzer Komödie
und echtem Zombie-Horror. Am besten ist der Film in der ersten halben Stunde, als das Leben Shauns in der
normalen Welt vorgestellt wird, und die Phase bis zur eigentlichen Rettungsfahrt zu Liz und Mama. Danach
lässt der Humor etwas nach und der Splatterfaktor wird höher. Ich muß dazu aber auch sagen, daß
Zombie und Horrorfilme eigentlich gar nicht mein Genre sind, Fans von Filmen dieser Art werden das
sicherlich anders sehen und mehr Freude am blutigen Teil haben.
Ganz Nebenbei: Untote in London - hatten wir das nicht letztes Jahr
schonmal? Wird das jetzt zur Gewohnheit? Oder sind die Einwohner der Hauptstadt Englands in
Wirklichkeit auch Zombies, und durch solche Filme sollen wir langsam mit der Realität vertraut gemacht
werden? Wer weiß ;-)