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Kritik von Gerald Holmer zu 'Ich - Einfach Unverbesserlich 3'

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Kritik von Gerald Holmer
veröffentlicht am 16.07.2017
70%
Im Unterhaltungsbereich bezeichnet man mit Spin-off einen Ableger einer Serie oder eines Films, der sich an das andere Werk anlehnt oder auf dieses zurückgeht.
"Ich - Einfach unverbesserlich 3" (Originaltitel: "Despicable Me 3") ist eine US-amerikanische computeranimierte Filmkomödie von 2017. Es gab bereits zwei Vorgängerfilme (2010, 2013) und ein Spin-Off (2015).

Gru (dt. Stimme: Oliver Rohrbeck) , der mittlerweile auf die Seite der Guten gewechselt ist und mit Ehefrau Lucy Verbrecher bekämpft, bekommt es mit einem besonders hartnäckigen Gauner zu tun: Balthazar Bratt (Joko Winterscheidt), in den 1980er Jahren ein gefeierter Kinderstar Hollywoods, konnte das plötzliche Ende seines Ruhms nicht ertragen und will sich nun vor allem an der Traumfabrik rächen. Als es Gru nicht gelingt, einen Diamantendiebstahl Bratts zu vereiteln, werden Lucy (Martina Hill) und er kurzerhand aus der Anti-Verbrecher-Liga (AVL) geworfen. Und damit nicht genug, Gru erfährt, dass er einen Zwillingsbruder hat. Die anfängliche Freude über den Familienzuwachs ist schnell getrübt, denn Dru ist nicht nur reicher und behaarter als Gru, er entpuppt sich auch noch als anhängliche Nervensäge, die Gru vom Pfad der Tugend zurück in die Bosheit treiben will. Dru selbst ist aber im Gegensatz zur Familientradition als Verbrecher eine Niete, verfügt allerdings über jede Menge Geld. Gemeinsam schaffen sie es, Bratt den rosa Riesendiamanten abzujagen. Der gibt aber nicht auf, klaut den Diamanten zurück und entführt auch noch Grus Töchter Margo, Edith und Agnes. Nun müssen er, Dru und Lucy nochmal all ihre Fähigkeiten aufbringen, um den Superschurken besiegen zu können.

Es ist ein bekanntes Phänomen der Filmbranche. Ein Film hat Erfolg. Doch anstatt sich mit der guten Bilanz zufrieden zu geben, muss der Erfolg wiederholt werden, um möglichst viel Profit herauszuschlagen. Nicht selten gehen diese Fortsetzungen in die Hose und rücken selbst die oftmals gelungenen Vorgänger in ein schlechtes Licht. Nicht so bei "Ich - Einfach unverbesserlich." Hier kann auch der dritte Teil problemlos mit seinen Vorgängern mithalten und bietet Unterhaltung auf feinstem Animations-Niveau. Dabei beweisen die Macher absolute Liebe zum Detail und die Minions schlüpfen wieder in die Rolle, die ihnen von Anfang an zugedacht war: Sie werden zur Nebensache und da sind sie am besten! Die Figur des Bösewichts Bratt ist originell, vielleicht ein bisschen überdreht, aber im besten 80er-Style mit Vokuhila-Frisur (Vorne kurz, hinten lang) und Schulterpolstern sorgt er für witzige Momente. Den Film in 3D anzubieten, war nicht unbedingt notwendig, darauf ist er einfach nicht ausgelegt. Dennoch ein Spaß für Jung und Alt.

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 Ich - Einfach Unverbesserlich 3 (2017)  
 
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