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Kritik von André Gerstenberger zu 'Point Break'

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Kritik von André Gerstenberger
veröffentlicht am 24.01.2016
80%
Ein Remake ist eine Neuverfilmung eines bereits existierenden, meist mehrere Jahrzehnte älteren Films.
"Point Break" ist meiner Meinung nach ein Remake, das weiß Gott nicht einfach nur billig nach verfilmt wurde. Es ist für mich ein frischer, adrenalingeladener Actioner der sich vor dem Original nicht verstecken muss. Ericson Core hat auf eine große Liebesgeschichte verzichtet sowie langgezogene Dialogpassagen. Anstatt dessen hat man sich auf die groß angelegten Actionszenen konzentriert, die mit großen Aufwand verbunden waren. Denn der Regisseur hat beispielsweise für die Riesenwelle monatelang proben müssen, damit die Sicherheit gewährleistet wurde. Das sieht man diesem Film auch an. Denn von der Inszenierung her, ist es ein hervorragender Film mit sehr kleinen Schwächen. Als Schwäche könnte man die knappe Charakterzeichung, sowie die die sehr einfache Geschichte kritisieren. Für meinen Teil war dies allerdings nicht ausschlaggebend, da selbst das Original keine sehr ausschweifende Geschichte zu bieten hatte.
In Sachen Aufbau und Kulissen unterscheiden sich das Original und Remake sehr stark. Denn im Remake wird der Charakter von Johnny Utah zunächst aus einem anderen Blickwinkel erzählt und insgesamt ist die Story etwas anders im Handlungsverlauf als das Original. Alleine dafür muss ich das Remake loben, da es eben nicht versucht das Original zu kopieren. Das Remake ist deutlich rasanter, schneller und sehr Action betont.
Die 114 Minuten vergehen wie im Flug. Auch wenn die Schauspielerischen Leistungen nicht mehr als solide sind, wird einem trotz alle dem der Spaß nicht verdorben. Ericson Core hat zudem die Kamera Arbeit übernommen. Er ist meiner Meinung nach, ein exzellenter Kameramann. Denn selbst in den schwierigsten Stellen des Films eine passende Einstellung zu finden, hat Ericson Core alles mögliche daran gesetzt, das jede Szene perfekt fokussiert wurde. Es gibt keine verwackelten Szenen sowie große CGI-Effekte die man mit Spielereien aufpeppen wollte. Zudem gibt es keine Zeitlupen Szenen sowie unnötige Gimmicks.
Der Film bietet viele Schauplätze, die bis auf sehr wenige Ausnahmen, alle vor Ort gedreht wurden. Das sieht man diesem Film auch an. Auch wenn das Budget aus heutiger Sicht mit 105 Millionen nicht zu der Spitze der Top Budgets gehört, hat man das best mögliche daraus gemacht.

Fazit: Ein aufpoliertes Remake, mit deutlich mehr Action und weniger Dialogpassagen als im Original. Die Schauspieler mögen zwar nicht so gut sein, wie Keanu Reeves, Gary Busey und Patrick Swayze, jedoch haben sie dafür alle ihre Stunts selber ausgeführt. Für Fans von moderner Action, mit einer kompakten Geschichte, ist dieser Film genau richtig.

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