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Kritik von Michael Scharsig zu 'Yeti - Das Geheimnis des Glacier Peak'

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Partner von Entania
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 27.01.2014
20%
"Yeti - Das Geheimnis des Glacier Peak" heißt im Original "Deadly Descent: The Abonimable Snowman". Das tut nichts zur Sache, außer dass schon bei den Filmtiteln klar wird, dass auf den Zuschauer schwere Kost zustürzt.

Fangen wir bei den Darstellern an. Nicholas Boulton übertrumpt alle anderen mit seinem derart überzeichneten Killerblick, dass selbst Karl Urban rot vor Scharm werden würde. Dazu gesellt sich noch ein schwacher Chuck Campbell, dessen deutsche Synchronisation dafür sorgt, dass dem Zuschauer beim Zuhören ebenfalls anfängt die Nase zu laufen. Was soll das? Der Rest der Schauspieler ist dabei dann auch schon nicht mehr zu erwähnen.

Was Regisseur Marko Mäkilaakso gut gelingt, ist die eisig kalte Gegend gekonnt zu vermitteln. Das ist nicht ironisch gemeint, die Landschaftsaufnahmen sind tatsächlich schön und Werbung für die Region. Auch die Ski-Fahrten, manche würden es "Stunts" nenne, machen Lust auf Wintersport. Nur leider ist das hier kein Sport1-Werbeclip für die Winter-WM, sondern ein Horrorfilm. Hier macht es schlichtweg keinen Sinn, wenn die Flüchtenden in Zeitlupe coole Snowboard-Sprünge vorlegen.

Genau, sie fliehen. Denn in diesem Film geht es um einen Yeti, einen Schneemenschen. Dieser wird schon nach gefühlten zwei Sekunden vor die Linse gehalten, um gar nicht erst Spannung aufkommen zu lassen. Warum? Weil er so mies getrickst ist, dass es eh nur Enttäuschungen gegeben hätte.

Fazit: Für einen netten DVD-Abend vor dem Kamin in der Holzhütte ist dieser Film vielleicht sogar ganz tauglich. Nach 3 Uhr. Mit hohem Alkoholpegel. Im normalen Zustand ist "Yeti" bestenfalls tolle Werbung für den Wintersport, immerhin aber nicht so mies synchronisiert wie Konkurrenten gleichen Genres.

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