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Kritik von Michael Scharsig zu 'Paranormal Activity: Die Gezeichneten'

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Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 28.04.2014
85%
Im Unterhaltungsbereich bezeichnet man mit Spin-off einen Ableger einer Serie oder eines Films, der sich an das andere Werk anlehnt oder auf dieses zurückgeht.
Wie immer möchte ich anmerken, dass ich Kritik über Wackelkameras, fehlende Erklärungen und ein offenes Ende nicht ernst nehme. Im Found Footage Genre gehört das dazu, denn Mockumentaries gaukeln gefundenes Material vor, dass meistens aus einer Perspektive und daher auch ohne allwissenden Erzähler gefilmt wurde.

Wer sich darauf einlassen kann und den Genre-Klassiker "Paranormal Activity" seit mittlerweile vier Teilen und zwei Spin Offs verfolgt, der wird auch seinen Spaß mit "Die Gezeichneten" haben. Die lateinamerikanische Anlehnung ist dabei sogar näher an der Ursprungs-Story als "Paranormal Activity 4", aber dazu später mehr.

Ähnlich wie im spanischen "[REC]" spielt die Handlung fast ausschließlich in einem Wohnblock, wenn auch mit mehr Bewegungsfläche. Hauptfigur Jesse bricht in die Wohnung einer ermordeten Nachbarin ein und zeigt sich seitdem negativ verändert. Seine Freunde, vor allem Arturo und Marisol dokumentieren und begleiten ihn bei seiner Suche nach einer Erklärung.

Auf den ersten Blick und über weite Strecken des Films ist nicht klar, was genau dieser Found-Footage-Horror mit dem Original zu tun hat. Doch irgendwann hagelt es bekannte Gesichter und Anlehnungen, gekrönt von einem für Fans überraschenden Ende.

Erfrischend ist dabei, dass Regisseur Christopher Landon (filmte schon Teil 2, 3 und 4) neue Techniken und Stilmittel verwendet und u.a. den Humorfaktor anhebt, ohne die Ernsthaftigkeit zu vernachlässigen. Die Darsteller sind durchgehend passabel, mehr nicht. Hier stehen nicht mal wirklich paranormale Aktivitäten im Vordergrund, sondern eher unbehagliches Fremdeln und psychische Veränderung.

Fazit: "Paranormal Activity: Die Gezeichneten" ist nicht nur ein Spin-Off, sondern ein elegant erzählter Baustein, der zur gesamten Geschichte dazu gehört. Mit ordentlichen Effekten und einem netten Twist am Ende überrascht der Found-Footage-Schocker und macht Lust auf den fünften Teil, der noch 2014 in die Kinos kommt.

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